herbstlaub

Grabeslust & Gruselwonnen

Links zum Abbiegen – Sept 2016

Er ist wieder da: der Herbst. Ich bin ja so froh! Nicht, dass ich was gegen den Sommer hätte, aber nach 3 Monaten reicht’s mir auch. Hitze und ständiges Schwitzen, Ausdünstungen von Mitmenschen in Bus & Bahn, Mücken. Dagegen der Herbst: die Natur macht einen auf „Schöner Sterben“ in den prächtigsten Farben und aromatischsten Gerüchen. Mantel, Kerzen, Heißgetränke machen endlich wieder Spaß. Selbst das überdimensionierte Gemüse (Kürbis, Wirsing…) in der Küche zu bezwingen. Hab ich alles schon gemacht in den ersten Herbst- und Spätsommertagen 2016 – und ein wenig dabei im Internet gelesen. Links & Tipps entdeckt oder von Freunden empfohlen bekommen > Danke dafür! Hier meine aktuellen „Best of“ für euch. Genießt den Herbst! Und den zeitweisen Sieg des Dunkels über das Licht… 😉

PS: Mit Klick auf die Überschriften gelangt ihr zu den jeweiligen Artikeln.

Fülle die Grabstein-Datenbank!

Wohl das Grab eines Piloten auf dem Friedhof Bad Hersfeld

Friedhof Bad Hersfeld

Grabsteine fotografieren – können wir! Und damit auch noch Gutes für die Nachwelt tun. Bereits 2007 wurde das öffentliche, nicht kommerzielle Grabstein-Projekt von einer kleinen Gruppe Ahnen- und Familienforscher ins Leben gerufen. Ziel ist es, sämtliche Grabsteine eines Friedhofs über die durchschnittliche Liegezeit eines Grabes von 25 Jahren hinaus zu archivieren und so die Bestattungskultur für die Nachwelt zu erhalten. „Mittlerweile hat das Grabstein-Projekt nicht nur bei Genealogen, Heimatforschern und Autoren von Chroniken und Ortsfamilienbüchern Anerkennung gefunden – es wird auch von Hinterbliebenen in nah und fern oft genutzt“ zum Auffinden verschollener Verwandter. Jeder kann mitmachen – mit jedem Grab auf jedem Friedhof. Wichtig ist nur, dass man das Ganze etwas strukturiert angeht und sich nicht nur goth-like von einer schönen Statue zur nächsten morbiden Gruft hangelt… deshalb: read the Leitfaden first!

 

PokéDead

Wenn sie jetzt noch sprechen würde…

Statt Pokémons auf dem Friedhof zu jagen (dort gibt es bestimmt auch welche) – wäre es da nicht sinnvoller die Toten auferstehen zu lassen? Vor ein paar Jahren, als in Deutschland „Augmented Reality“ (also die erweiterte Realität um computergestützte Elemente) noch nicht bei jedermann auf dem Smartphone stattfand, gab es die Idee, mehr über das Leben der Toten durch spezielle QR-Codes an Grabsteinen zu erfahren. Heute, knapp einen Monat nach dem Start von Pokémon Go, hat eine japanische Firma die „Spot Message“ App veröffentlicht, über die man Nachrichten (Video, Bilder, Textmessages) an bestimmten Orten hinterlassen kann. In erster Linie dazu gedacht, die Erinnerung an die Toten bei den Lebenden lebendig zu halten. App öffnen > Smartphone aufs Grab halten > sehen, was der Tote vor seinem Ableben (oder seine Verwandten danach) für eine Nachricht vorbereitet hat. Es ist durchaus möglich, dass sich der Tote neben dem Grab materialisiert. Dass er spricht. Also ich find’s ja spannend. Denn oft frage ich mich, wer wohl in diesem oder jenem Grab liegt, welches Schicksal dahintersteckt. Kann man nur hoffen, dass die Toten in Japan zahlreich mitmachen, damit die App auch mal hier herüberschwappt.

Danke für den Link an Manfred.

 

Die goldene Gebeinkammer in Köln

Erschauern lag jedoch im Sinne der Erbauer, handelt es sich doch um einen Ort der Verehrung der Heiligen Ursula von Köln und ihrer 11 000 Jungfrauen.

Schaurige Jungfrauenverehrung – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Kommt wohl drauf an, wie man so drauf ist. Ich muss ja unbedingt mal wieder nach Köln und dort einen Abstecher vom Hauptbahnhof zur romanischen Kirche St. Ursula machen. Die liegt gleich um die Ecke vom Kölner Dom. Sie hat eine „Goldene Kammer“, die man wohl unbedingt mal gesehen haben muss, denn die hat Schädelreliquien in sich:

Die Wände des kapellenhaften Raumes sind mit verzierten Regalen aus dunklem Holz bekleidet, in denen sich zahllose Reliquienbüsten und Schädelreliquiare verbergen. Die verbleibenden Wandflächen sind bis hoch zum Deckengewölbe mit mosaikartig angeordneten Menschenknochen verziert.

Kleiner „Beinhaus“-Reisetipp für zwischendurch. Danke dafür an Mark Benecke. 😛

 

Zum Henker – das Scharfrichtermuseum in Pottenstein

scharfrichterWer ein Wochenende ausflügeln will, für den bietet die Stadt Pottenstein in der Fränkischen Schweiz (im Landkreis Bayreuth) gleich mehrere düstere Anreize. Da wäre zum einen die „Teufelshöhle Pottenstein„, ihres Zeichens die größte der insgesamt rund 1000 Höhlen der Fränkischen Schweiz. Hier gibt es nicht nur Fledermäuse, sondern all das was Tropfsteinhöhlen so können, nämlich Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnaten. Wer den 45-minütigen Rundgang geschafft hat, ist dann reif für den Scharfrichter. Jedenfalls sei das Museum echt sehenswert, berichtet „mein“ Gastautor Uwe (Danke für den Tipp!). Es beinhaltet vieles von dem, was man in einem Foltermuseum findet mit starkem Fokus auf das Tätigkeitsprofil des Vollstreckers.

Was hatte es beispielsweise mit der Hinrichtung des bekanntesten deutschen Werwolfs auf sich, weshalb steht das Skelett von William Burke im Museum, wie lange lebt ein abgetrennter Kopf noch und wozu brauchte der Henker ein Waffeleisen?

Hm, wofür brauchte der ein Waffeleisen, zum Henker! :mrgreen:
Das Museum hat nur bis Ende Oktober geöffnet, dann erst wieder ab Ostern.

 

Die Faszination der Untoten

Ein Hör-Essay über die Geschichten von Untoten. Was macht die Faszination an Vampiren aus? Wieso schauen, lesen, hören wir so gern Stories über Blutsauger? Was haben die Geschichten über die Jahrhunderte gemeinsam, was trennt sie? Ein literaturwissenschaftlicher Hörbeitrag vom Deutschlandfunk, der mir einige neue Sichtweisen eröffnete.

Seine Form der kosmetischen Operation ist der Blutgenuss.

Danke für den Tipp an Raquel.

 

Hieronymus Bosch multimedial „Visions Alive“

2016 jährt sich zum 500. Mal der Todestag von Hieronymus Bosch. Der niederländische Maler war ein Ausnahmegenie seiner Zeit, der „das Böse im Menschen sichtbar machen wollte“, in dem er Fabelwesen in abschreckende, furchterregende Kreaturen abwandelte. Er malte die „Hölle auf Erden“, aber nicht nur. Die Deutung seiner Werke ist schwierig bis unmöglich. Zu vielschichtig sind seine Werke, zu groß die Untiefen, zu phantastisch. Für mich war er der erste Surrealist. Aber Salvador Dalí hat das ja verneint (ist mir aber egal! 😆 )
Marcus Rietzsch und Edith Oxenbauer vom Pfingstgeflüster haben sich die multimediale Ausstellung namens „Visions Alive“ in Berlin angesehen und waren…

Gebannt – nicht nur mit den Augen, auch die Füße scheinen festgeklebt am Boden – steht man in dieser Rundum-Installation. Ungeheuer, die Konglomerate aus vielen Dingen sind. Mischwesen. Albtraumhafte Kreaturen. Wilde Tiere und Menschen, die wie Schemen wirken. Verwachsene Musikinstrumente. Es bewegen sich Vögel, etwas hüpft, Blätter regnen… etwa eine halbe Stunde stehen wir wie erstarrt und können uns nicht aus der Faszination lösen. (…) Es ist einfach etwas Wunderbares, wenn Bilder, Bewegung und Musik eine solch betörende Einheit bilden.

Noch bis 30. Oktober zu sehen – und die multimediale Variante sollten sich „Fans“ von H.B. unbedingt geben.

 

Der Volksglaube vom Wald und seinen Pilzen

Pilze sind die Geschenke des Waldes – so habe ich das bisher immer gesehen. Aber bei Katuschka’s Celticgarden erfahre ich, dass sie im Mittelalter nach heidnischem Aberglauben „als schlechte Ausdünstungen des Waldes und als Hexenwerk angesehen“ wurden. Beim Betreten des Waldes ist als Schutz vor den Waldgeistern der Drudenfuß mit der Fußspitzen in den Waldboden zu zeichnen. Und man sollte nur ungewaschen und in abgetragenen Sachen zum Sammeln gehen; am besten donnerstags! 😉

herbstwald

War eine Zeit lang mein Arbeitsweg – ich kann nicht klagen. 😉

 

Das große Krabbeln – Wanderausstellung „SPINNEN“

Im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt gibt es noch bis 8. Januar 2017 rund 40 verschiedene lebende Spinnentiere zu sehen, darunter die größte Spinne der Welt und die giftige schwarze Witwe. Auch Tausendfüßler und Skorpione kann man erspähen. Die Wanderausstellung gastierte im Senckenberg-Museum schon einmal vor vier Jahren und war ein voller Erfolg. Sie wurde noch um zwei zusätzliche Attraktionen ergänzt: die Makroaufnahmen des in Singapur lebenden Fotografen Nicky Bay und grandiose Kunstinstallationen von Tomás Saraceno, der eine Seidenspinne für sich arbeiten lässt. Schau ich mir natürlich an! Wer an einem Donnerstag nicht gerade Pilze sammeln geht und schon um 15 Uhr Zeit / Feierabend hat, sollte sich übrigens die Live-Fütterung nicht entgehen lassen.

 

Schauergeschichten

philipp-schaab-schauergeschichtenUnd wem die Spinnen nicht schauerlich genug sind, der sollte sich unbedingt „Der süße Duft der Kobralilie“ zulegen. Ich mache ja seltenst Buchtipps hier auf dem Planeten, aber für Autoren, die heutzutage noch Schauermärchen schreiben auch gern mal eine Ausnahme. Denn Schauergeschichten sind ja eine seltene Spezies. So wie die Wesen in Philipp Schaabs Buch: düster und unheimlich, tierisch, pflanzlich oder manisch, manche mit horrorigem Touch. Ganz in der Tradition der großen Schauerromantiker E.A. Poe und E.T.A. Hoffmann, gleich in der ersten Geschichte fühlte ich mich auch an Lovecraft erinnert. Philipp Schaab, geboren und aktuell im Odenwald lebend (Mittelgebirge zwischen Darmstadt und Heidelberg), lässt viele seiner Schauergeschichten in dieser oder angrenzenden Regionen stattfinden. Und das ist für mich mit das Gruseligste: Diese Heute-Situationen im Hier und Jetzt, die in schaurigen Albträumen, Tod, Verwandlung oder anderen Welten enden. Das Schaudern funktioniert. Vielleicht ist unsere Zeit gerade wieder sehr reif für das Übersinnliche, Mystik und Träumerei – weg vom Realismus. Der Herbst ist jedenfalls wie geschaffen dafür!

 

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7 Responses to Grabeslust & Gruselwonnen

  1. hasejoe 28. September 2016 zu 10:11 #

    Ja, die Höhle in Pottenstein ist wirklich schön beeindruckend und manchmal sogar etwas schaurig; zB bei den großen Knochenhaufen von „müsst ihr selbst erfahren“ 😛

    Das Foltermuseum haben wir nicht gekannt, aber in der Nähe (Sanspareil) ist ein schöner Felsengarten im Wald mit herrlich atmosphärischen Natursteintheater und der Burg Zwernitz. Lohnt auch.
    http://www.bayreuth-wilhelmine.de/deutsch/sanspar/plan.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Felsengarten_Sanspareil

    Den Tip für’s Senckenbergmuseum kannte ich schon vorher – als Kinderausflug.
    Witzig ihn hier nochmal zu lesen.;-)

  2. Uwe 28. September 2016 zu 19:37 #

    Danke für die (wieder einmal) interessanten Tipps und Anregungen!
    Als kleine „Ergänzung“ zum Reisetipp „Fränkische Schweiz“ möchte ich noch auf die Binghöhle in Streitberg und die Sophienhöhle bei der Burg Rabenstein hinweisen, die beide mindestens genau so sehenswert wie die Teufelshöhle in Pottenstein sind. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Riesenburg, eine imposante eingestürzte Höhle von der noch mächtige Wände und Bögen stehen. Diese liegt etwas oberhalb der Straße zwischen Engelhardsberg und Doos (ausgeschildert und mit Parkplatz unten an der Straße).

  3. solitary_core 2. Oktober 2016 zu 03:24 #

    hm da hatte Daniel Suarez eine glänzende Idee mit seinen toten Mörder, der mittels TOP (temporal overlay projection) zu Detective Sebeck sprach, in seinen Roman „darknet“, hab da ja schon drüber gesprochen als die QR-Codes auf den Grabsteinen zu sprache kam

    dachte nich das das ganze so schnell eine Umsetzung im realen findet, aber gut nach dem Erfolg von Pokemon GO war es eigentlich abzusehen 😀
    Denkbar is das ganze dann auch in erweiterter Form für augmentierte Stadtbesichtigungen um eben archivierte alte Ansichten über die aktuelle Architektur zu legen, wenn man die Möglichkeiten und Bilder dazu hat eben auch ganze Stadtteile in verschiendenen Epochen zu sehen, denke auch das augmented reality noch ganz am Anfang der der Entwicklung steht was Inhalte und deren Erstellung betrifft, ob wir allerdings ein zweites Phenomän wie Youtube dort zu gesicht bekommen kann ich beim besten Willen nicht orakeln, denkbar wärs wenn wir für einen Weg finden für ein und den selben physikalischen Punkt verschiedene Schichten für Augmented Reality erstellen, verwalten und zugreifen können, so das eben filterbar ist welche AR-Inhalte angezeigt werden sollen auf Wunsch
    Wie ich mir das vorstelle is in etwa Googlemaps wo man auf Wunsch ja dann auf bestimmten Punkten am Monitor eine 3D-Ansicht der des punktes „besichtigen“ kann, allerdings dann eben auf GPRS-Koordinaten bezogen wen man selber vor Ort ist.

    in wie Weit die einzelnen Konzerne da mitmachen, von wegen Serverwartung, Zugangs verwaltung sowie vorraussetzung, die Bereitstellung des Speicherplatzes, quasi der ganze bürokratische Papierkrieg im Hintergrund wird sicher ein großen einfluß darauf haben in wie weit es dem Nutzer irgendwie erlaubt wird einen Digitalen Fußabdruck in die Nachwelt zu zaubern … das es uns nun auch möglich ist unseren Fußabdruck wie den Sagenumwobene Hufabdruck in der Roßtrappe zu hinterlassen ist schon beindruckend, der lieben Shan ist das ein Begriff denke ich 😀

    hm in eigner Sache, hate vor kurzen „Sevastopol Station“ besucht, als Alien-fan konnte ich mir natürlich „Alien Isolation“ nicht entgehen lassen, kurzum im Spiel selber ist man Amanda Ripley, die Tochter von Ellen, es sind 16 Jahre vergangen seit die „Nostromo“ verschwand und auf der oben erwähnten Sevastopol Station ist ein ominöser Flugschrieber der „Nostromo“ aufgetaucht. Die WY-Coorperation will den Vorfall untersuchen und brauch schließlich Einblick in den Flugschrieber und da Amanda gerade in der Nähe war wurde sie natürlich eingeladen mitzukommen um eine Gewissheit zu bekommen was mit ihrer Mutter geschah.
    Spielerisch is das ganze ein Katz und Maus-Spiel mit einen unberechenbaren Alien das zufallsbedingt erscheint, verschwinded und sich auch bewegt, hab es öfters mal schleichen gesehen 😀
    Von der Ästhetik her ist alles dem ersten Alien sehr angelehnt und stimmig umgesetzt, wird sogar im Laufe der Geschichte sogar selber in die Lage versetzt auf LV 426 einige Schritte zum und im Wrack zu gehen, als Fan natürlich eins der Highlights neben den detalierten und wunderbar inszenierten Umgebungen, und die Tatsache das man dem Alien nicht wirklich entkommen kann sowie man im ganzen Spiel keine Waffe findet um es zu töten ist man mehr auf ausweichen, ablenken und verstecken angewiesen 😀
    Anzumerken wäre hier noch allerdings das Amanda ein geschicktes Händchen hatt um allerlei Hilfsmittel wie Rauchbomben oder eben Krachmacher aus zeugs basteln, da sie ein WartungsTechniker ist, und diese Hilfsmittel ihr Überleben deutlich erleichtert.

    nen kleiner Geschmack hier ein Link wo man etwas vom Alien sieht und eben die mit Liebe zum Detail umgesetze umgebung, keine Sorge es kommt kein Blut vor, auch wenn viele Begnungen mit dem Alien nicht immer so glimpflich enden, vor allem wenn das Alien sich entschließt dich als Spieler wie Bishop mit dem Schwanz auzuspießen …

    https://www.youtube.com/watch?v=gzGdKhj7Fys

  4. Shan Dark 10. Oktober 2016 zu 23:25 #

    @hasejoe @Uwe
    Ich sehe schon, ich hätte euch vorher noch mal fragen sollen, was die Sehensköstlichkeiten in der fränkischen Schweiz angeht! Das Gute liegt (wie so oft) so nah! 🙂 Der Felsengarten Sanspareil sieht wirklich interessant aus und auch die Binghöhle (hat das was mit Microsoft und Suchmaschinen zu tun, hm?) mit Burg hat was. Also, wenn man mal nicht in die Ferne schweifen will…dickes Danke für Eure Ergänzungen!

    @solitary_core
    Daaaaanke für deinen langen Kommentar. Ich habe eben in das Video von „Alien Isolation“ reingeschaut, dank Dir (und noch einiger anderer Planetenleser) verliere ich so wenigstens nicht den Anschluss ohne selber „spielen zu müssen“. Schon creepy, aber geil! Hab mir auch das hier angesehen teilweise: how spooky is Alien Isolation? Schon fies, die Leute im Dunkeln spielen zu lassen, wobei Du das sicher auch machst, oder?

    Mit AR erwarten uns sicher noch viele Überraschungen. Stadtbesichtigungen sind eine gute Idee, aber auch im Alltag kann ich mir da sehr hilfreiche Dinge vorstellen. Du hast dir da auch schon vielschichtige Gedanken gemacht, nicht schlecht. Pokemon GO hat erstmalig bewiesen, dass es massentauglich ist ohne dass die Leute über die Nutzung überhaupt nachdenken. Das könnte man sich als Konzern auch gut zunutze machen. 😛 Es bleibt spannend!

    Und klar, die Rosstrappe ist mir ein Begriff. Auch wenn ich da lange nicht mehr war.

    Liebe Grusels
    Shan Dark

  5. Schwarzer Nieswurz 5. März 2017 zu 17:15 #

    Sonntagnachmittag; Hexe liest gerade im Buche „Der süße Duft der Kobralilie“ und spricht vor sich hin „Oh, ich ahne, das geht nicht gut aus!“ Dabei lächelt sie aber sehr vergnügt.
    Nun kam ein „Ach du lieber Himmel!“
    Frohe Düstergrüße vom Schwarzen Nieswurz

  6. Frieder Monzer 12. März 2017 zu 15:05 #

    Hieronymus Bosch multimedial ist nun letztmals (?) verlängert bis zum 4. 6. 2017.

  7. Shan Dark 12. März 2017 zu 21:38 #

    Danke Dir, Frieder, gerade heute hab ich in Berlin auch ein Plakat gesehen und mich gefreut, dass sie es noch mal verlängert haben. Die Multimedia-Ausstellung ist wirklich ein Ausnahmeerlebnis!

    Liebe Grusels
    Shan Dark

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