Rauhnächte

Am 24. Dezember beginnt um Mitternacht die 1. der Zwölfnächte – vielen eher als Rauhnächte bekannt. Damit sind die 12 Nächte von Weihnachten bis Mitternacht am 5. Januar gemeint, der „Perchten-Nacht“, wo an vielen Orten in Bayern und Österreich Perchtenläufe abgehalten werden. Darauf folgt der Dreikönigstag (6. Januar), das Fest, das auch „Epiphaniea – Erscheinung“ genannt wird.

Die Bezeichnung „Rauhnächte“ kommt zum einen von „Rauch“ und „(aus-)räuchern“, zum anderen aber auch von wilden, haarigen Dämonen und Unholden, die nach altem heidnischen Brauch in dieser Zeit besonders lebendig „rauh/roh“ sind. Jede der 12 Rauhnächte symbolisiert einen Monat des kommenden Jahres – die Träume in diesen Nächten sollen die Ereignisse des betreffenden Monats voraussagen. Was ihr in der 4. Nacht träumt ist also ein Omen für den April des nächsten Jahres!

Die Rauhnächte sind eine Zeit der Wiederkehr toter Seelen und geisterhafter Erscheinungen. In diesen oft stürmischen Winternächten, wo es in den Wäldern heulte und krachte, sprach man auch von der Wilden Jagd – einem Begriff, der aus der germanischen Mythologie stammt.

"Odins wilde Jagd" des norwegischen Malers Peter Nicolai Arbo (1872)

„Odins wilde Jagd“ des norwegischen Malers Peter Nicolai Arbo (1872)

 

In einer Überlieferung wird die wilde Jagd vom germanischen Gott Odin, der auch „Wilder Jäger“ genannt wird, und seiner Frau Holle angeführt. In ihrem Gefolge befinden sich die Seelen der Toten. Das Totenheer saust durch die Lüfte mit starkem Wind, Gerassel, Schreien oder auch Heulen. Dieses Totenheer bezieht sich in der nordischen Mythologie auf Ragnarök, den Weltuntergang. Wer die Wilde Jagd beobachtet, wird von ihr erfasst und mitgerissen. Deswegen sollte man sich in den Rauhnächten besser im Haus verstecken bis das Geschehen vorüber ist. Odin und Frau Holle kann man während ihrer Jagd aber auch gütlich stimmen und ihnen Reste vom Weihnachtsessen als Opfer bringen. Diese sind entweder vor die Tür oder – sofern vorhanden – unter den Obstbäumen im Garten bereitzulegen. Für gewöhnlich sind das Brot, Erbsen, Bohnen, Grütze, Kuchen, Gebäck, Mohn, Körner, Milch, Tabak und Schnaps. Für die eigenen Ahnen eigenen sich als Spenden eher Räucherstäbchen und ein Licht in einer Laterne.

Eh zu kalt draußen! Die Rauhnächte sind bestens für "Drinnies" statt "Draussies"

Eh zu kalt draußen! Die Rauhnächte sind was für „Drinnies“ – „Draussies“ sollten im Haus bleiben

In den Rauhnächten (und damit sind auch die Tage gemeint!) sollen wir uns nach altem Volksglauben still und unauffällig verhalten und keine wichtigen Arbeiten verrichten. Nur so können wir uns gegen die Gefahren der finsteren Mächte sichern, die direkt draußen vor der Tür lauern. Ich habe heute schon den ersten Fehler gemacht: ich habe Wäsche gewaschen und sie auch noch aufgehangen. Oops. 😯 Zum Glück nicht draußen, sondern auf dem Dachboden. So konnte ich der wilden Jagd entgehen, die mich sonst vielleicht beim Wäsche aufhängen mitgenommen hätte. Das ist der Grund, warum man während der Rauhnächte keine Wäsche machen sollte, auch nicht mit den Türen schlagen … man soll einfach nicht arbeiten in den Raunächten und -tagen, sondern diese zur innerlichen Einkehr nutzen.

Aber der wohl wichtigste Brauch in diesen Tagen ist das Ausräuchern von Haus und Hof mit duftendem Räucherwerk. Damit wird das alte Jahr verabschiedet und alles Negative, was sich so im Lauf eines Jahres in unserer Seele und im Hause angesammelt hat. Dieses Ritual hat im Mini-Format in weihnachtlichen Räuchermännchen überlebt. Räucherkerzchen zünde ich als „Kind des Erzgebirges“ sowieso täglich an und gestern habe ich auch richtig geräuchert. Als Gegenmaßnahme zum Wäscheaufhängen.

Das Räuchern ist etwas, was ich erst 2017 für mich entdeckt habe – mit Hilfe von lieben Freunden, die mich mit der nötigen Ausrüstung versorgt haben. Ein wunderbares Geschenk, für das ich sehr dankbar bin! Nun habe ich schon des öfteren hier daheim die Rauchmelder herausgeschraubt und unsere Wohnung mit wohlriechenden Nebelrauch ‚gereinigt‘. Ich liebe es, wenn am nächsten Tag die Zimmer noch immer danach schnuppern. Meine Lieblinge zum Räuchern sind Weihrauch und Sandelholz, auch Benzoe mag ich gern. Und was ich festgestellt habe: wenn ich den Weihrauch-Duft einatme, tut sich was im Hirn. 😉 Ich werde entspannter, irgendwie auch freier im Geist. Definitiv ist Räuchern etwas, mit dem ich mich noch intensiver beschäftigen möchte, allerdings ohne das Spirituelle.

Esoterik ist meine Sache nicht, auch bin ich kaum abergläubisch. Aber ich finde so manch alte Tradition und Brauchtümer bewahrenswert. Gerade das Insichkehren zum Ende eines Jahres, in Ruhe gedanklich das alte Jahr mit dem „Ausräuchern“ abzuschließen und dabei neue Ideen für das Kommende auszubrüten – das ist mir wichtig. Auch wird mir dadurch klar, wie reichhaltig das vergangene Jahr war, was ich Neues dazu gelernt habe. Ich versuche an diesen Tagen nicht zu arbeiten für die Firma (zum Glück geht das in meinem Job) und nur wenig daheim (bis auf die Wäsche…). Mein Freund und ich, wir igeln uns in diesen Tagen und Nächten so richtig ein! Je älter ich werde umso weniger möchte ich in den Rauhnächten jemanden sehen. Zwischen den Jahren sehne ich mich nach Ruhe und Zeit für mich selbst & mit meinem Partner. Es wird in den Rauhnächten hemmungslos ausgeschlafen und abends schauen wir Filme bis tief in die (Rauh-)Nacht. So genießen wir die Dunkeltage!

Außerdem denke ich in dieser Zeit mal heftig über mein Leben und das vergangene Jahr nach und schreibe auf einen kleinen Zettel, was ich mir für das nächste Jahr vornehme. Meist sind das 4-5 Ziele, die das private Leben und den Job betreffen. Dieser Zettel verschwindet kurz nach dem Schreiben und Verinnerlichen in einer kleinen Schachtel für den Rest des Jahres und ich hole ihn erst in den Rauhnächten nach Weihnachten wieder heraus, um Revue passieren zu lassen, was ich davon geschafft habe und was auf den Zettel für’s nächste Jahr kommt. Das ist so ein kleiner persönlicher Brauch, der mir Spaß macht und den ich auch dieses Jahr wieder zelebriert habe. Bei Tee und Räucherwerk.

Wer sich auch etwas Zeit für seinen ganz persönlichen Jahresrückblick nehmen möchte, findet hier etwas Inspiration in Form von 34 Fragen an sich selbst zum vergangenen Jahr.

Eine Bekannte bei Instagram @starlight.sometimes hat auch ein schönes Rauhnachts-Ritual, das ich Euch unbedingt weitergeben möchte, weil ich es so toll finde. Sie macht sich eine Art Adventskranz aus 12 Teelichtern ↓ für jede(n) Rauhnacht(stag). In der Mitte liegen Dinge, die man mag oder passend findet. Danke für den Tipp!

Für 2018 hatte ich mir nur drei Dinge vorgenommen. Zwei davon habe ich erreicht, u.a. dass ich mich täglich mind. 1h bewegen will (ich bin ja ein beruflicher Schreibtischtäter und sitze viel). Das hat zwar nicht jeden Tag geklappt, aber schon sehr oft. Das hab ich mir auch für 2019 wieder vorgenommen, weil es einfach toll ist, sich fit zu fühlen und gesund zu sein. Gesundheit ist mein oberstes Ziel, denn ohne ist alles nix und eingeschränkt. Auch dank der Wild- und Heilkräuter, die ich in verschiedenen Aggregatzuständen zu mir nehme, bin ich auch in diesem Jahr wieder kaum krank gewesen. Was die Natur so alles schafft – faszinierend! <3

Ich hatte mir auch vorgenommen, einen Blogartikel pro Monat hier zu veröffentlichen. Wenn ihr mal genau nachzählt, hab ich dieses Jahr nur alle zwei Monate einen Artikel geschafft. Das tut mir wirklich leid. Es hatte verschiedene Gründe wie u.a. ein wichtiges berufliches Projekt im 1. Quartal, wofür ich auch sehr viel nach der Arbeit und fast jedes Wochenende gearbeitet habe. Dann hatte ich mir im 2. und 3. Quartal wegen einer falschen Haltung beim Sport einen Muskel gezerrt oder sogar entzündet und das Sitzen über lange Zeit fiel mir schwer (Blogschreiben mache ich aber nun mal im Sitzen). Und dann war ich sehr viel unterwegs an den Wochenenden, so dass mir auch die Zeit fehlte. Was ich dabei gelernt habe: Ich will mir in 2019 die privaten Termine etwas lockerer legen. Also nicht mehr jedes Wochenende etwas vornehmen, verreisen oder Freunde, Festivals, Konzerte besuchen, sondern dazwischen 1-2 Wochenenden daheimbleiben. So kann ich das Erlebte auch besser verarbeiten (ggf. sogar zu einem Blogartikel ;)), komme zum Luft holen und zu den Notwendigkeiten, die daheim auf mich lauern. Das ging in diesem Jahr etwas zu sehr Schlag auf Schlag, vor allem im Sommer und im September.

Ein bisschen habe ich Euch ja über meinen Instagram-Account mitgenommen. Instagram bleibt auch im kommenden Jahr mein präferiertes Social Media Ding. Auf Facebook bin ich immer seltener, auch weil ich Eure Updates und Posts nicht sehe. Und die allgemeine Stimmung als auch die Posts sind bei Instagram aus meiner Sicht viel besser. Außerdem kommt bei Insta mehr das Persönliche rüber über die Bilder aus dem Alltag der Menschen, denen ich dort folge. 😉 Also ich würde mich freuen, dort noch mehr von Euch zu begegnen.

Vorgenommen habe ich mir aber für 2019 wieder einen Blogbeitrag pro Monat zu veröffentlichen. Ich gebe mir Mühe & will das schaffen – wenn nicht wieder irgendwelche Job-Projekte oder gekränkte Muskeln dazwischen kommen. 😀

 

Und wie ist dieses Jahr für Euch gelaufen? Wie schließt ihr das Jahr für Euch ab – macht ihr eine Rückschau und setzt ihr Euch Ziele?

 

Der Neujahrstag ist die einzige wichtige Veränderung, die von selber eintritt.
(Pavel Kosorin)

 

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43 Responses to Rauhnächte

  1. Shan Dark 2. Januar 2019 zu 18:46 #

    Ein frohes neues Jahr, lieber Hasejoe, und danke fürs Reinlinsen 🙂 ich weiß, wenn sich wenig auf einem Blog tut, schaut man auch gar nicht so oft nach. Ich hoffe, du hast die Aktualisierungen auch gefunden 😉
    Für 2019 wünsche ich Dir viel schwarz-grüne Power und somit Gesundheit sowie alles Liebe!

  2. Shan Dark 2. Januar 2019 zu 18:43 #

    Danke, Hubert, ich wünsche Dir/Euch auch wieder tolle Reisen und Entdeckungen in 2019 und freue mich schon auf Deine pics bei Instagram. Es ist immer schön, anfang eines Jahres Reiseziele auszugucken und ein bisschen zu planen, alles ist so schön offen und eben noch unverplant. Dabei werde ich dann in diesem Jahr nicht mehr so übereifrig sein und alles etwas „langsamer“ angehen. Sonst wird es eben schnell zu stressig, auch wenn es schöne „Termine“ sind.

  3. Hasejoe 31. Dezember 2018 zu 01:04 #

    So jetzt habe ich dank der angekündigten Aktualisierungen auch mal wieder reingelinst… Die Rauhnächte wie beschrieben zu praktizieren ist mit Familiengedöns nicht so richtig machbar, aber wenigstens herrscht dank fehlendem Reise-und Besuchszwang die Gemütlichkeit im Hause vor…
    Die „grosse“ Räucherung wird dann morgen vollzogen werden, da ist dann abends genug Zeit 😀

    In diesem Sinne – kommt gut rüber und ein schönes, anregendes und nicht so extremes 2019!

  4. Hubert Plischke picpli 30. Dezember 2018 zu 23:45 #

    Schöner Artikel.
    Einer Aussage kann ich voll und ganz zustimmen: Man sollte sich an den Wochenenden oder freien Tagen nicht zuviel vornehmen und mal Pause machen. Tut Körper und Seele gut.
    Seit ich in Ruhestand bin und wir oft und manchmal auch sehr lang mit dem Wohnmobil unterwegs sind brauche ich auch unbedingt die Tage zuhause mit Nichtstun.

    Alles Gute für 2019 und schöne Erlebnisse.

  5. Shan Dark 11. Januar 2018 zu 18:47 #

    Lieber @Gruftfrosch, freu mich mal wieder hier von dir zu lesen! Ich hoffe, es waren positive bewegte Monate, die hinter dir liegen und du bist nun gut ins neue Jahr gestartet. Ich fand die Fragen auch mal ganz gut zum intensiven Drübernachdenken, von allein kommt man auch nicht immer drauf.

    Zitronengras habe ich noch nicht geräuchert, werde ich aber mal probieren. Wir haben neu Beifuß ausprobiert, das riecht zu Beginn wie Marihu…Gras.
    Zum Rauhnächtemarkt würde ich auch gern mal, aber da sind wir dann eben immer schon wieder zurück hier „im Westen“. Soll aber gut sein, der Markt, auch mit der „Höllenbrut“ aus dem Harz, einer Art Perchten.

    Für den Rücken kann ich die Schmerztherapeuten Liebscher & Bracht und deren YT-Kanal empfehlen.
    Dann hab ein aufregendes & gleichzeitig entspanntes, dunkeldüster-schönes 2018!

  6. Gruftfrosch 5. Januar 2018 zu 16:46 #

    Wie die Zeit vergeht, ein gutes und gesundes 2018, liebe Shan. Sind zwei sehr bewegende Jahre bei mir gewesen und auch wenn das neue Jahr bereits angefangen hat, werde ich die Fragen (verlinkt) für mich selbst beantworten. Habe es innerlich beim Durchlesen derselbigen auch bereits getan. Mein Lieblingsräucherduft ist übrigens auch Weihrauch…gefolgt von Zitronengras. Ich hab da meine kleine „Kräuterhexe“ auf dem Rauhnächtemarkt in Dresden, wo ich mich immer gern nochmal eindecke, bevor die um den 6. Januar ihre Zelte abbrechen.

    Neues vorgenommen habe ich mir weniger, maximal das Meditieren anzufangen UND weiterhin regelmäßig Sport zu machen, damit es meinem Rücken einigermaßen gut geht.

  7. Shan Dark 3. Januar 2017 zu 21:24 #

    Lieber @hasejoe: Danke Dir – frohes neues und friedliches Jahr wünsche ich auch! Fein, dass ich anregen konnte. 😉 Jetzt musst du dich nur noch dran halten (im Allgemeinen ist das etwas schwieriger ;)) und hast dir hoffentlich nicht zu viel vorgenommen. Ich bin dieses Jahr etwas spät dran mit meinem Vorhabenzettel, aber 3 Rauhnächte habe ich ja noch dafür Zeit…

  8. hasejoe 2. Januar 2017 zu 18:05 #

    Nach einem Jahr des (mehr oder weniger) Nachdenkens über Deine Anregungen habe ich jetzt auch mal die Vorsätze für 2017 zu Papier gebracht und bin schon gespannt auf die Rückschau in einem Jahr! :c)
    Das Räuchern in der „Minilösung“ betreibe ich schon seit Berliner Tagen und habe die Tradition auch in den Westen rübergerettet 😛 Ob zum Geister vertreiben oder einfach nur eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, so ein bisschen Räucherduft muß sein – gerne noch verstärkt mit passender Musik.

    In diesem Sinne ein angenehmes 2017!

  9. Shan Dark 31. Dezember 2015 zu 14:49 #

    Lieber @Gruftfrosch,
    da wird ja richtig mit Perchtenmasken (tw. sieht es auch aus wie Krampus) gefeiert auf dem Rauhnächtemarkt – das wusste ich gar nicht! Aber eigentlich wie es sich für einen Rauhnächtemarkt auch gehört, zumindest nach alpenländischer Tradition. Wir sind in DD immer nur an Weihnachten, würde sich also lohnen, da auch mal ein paar Tage länger zu bleiben und sich das mal anzusehen. Danke Dir für den Tipp!

    Übrigens hab ich vorgestern in einer Märchendoku (!) gelernt, dass Frau Holle die Totengöttin Hel symbolisiert. Allerdings ist Hel nicht sooo negativ besetzt, wie man vllt. vermutet – aber als „liebes Ömchen“ wiederum auch nicht. 😉 Die Wikipedia schreibt dazu:
    „Alles, was Frau Holle an Wesenseinsichten vermittelt, lässt sich im Rahmen der Naturmythologie an den Gestalten von Sonne, Mond, Erde ablesen. Die Goldmarie als Sonnenmädchen, die Pechmarie als Mondgestalt. Frau Holle (Hulda, Perchta) als die große Göttin, die „Mutter Erde“, zu der man gelangt, wenn man den Weltenbrunnen in die Unterwelt hinabsteigt. Und die Stiefmutter als die Frau Welt, die Schlechtigkeit der äußeren, materiellen Welt, die Gegenspielerin von Frau Holle.“

    Lieber @solitary_core: Danke Dir für die Wünsche & Treue und den schwarzen Planeten versuche ich wieder etwas stärker mit Artikeln zu beleben! Wird schon gelingen, zumindest mal 2 Artikel im Monat sollten, wenn sich meine neue „Strategieplanung“ ausgeht, zu schaffen sein.

    Rutscht alle gut rüber ins neue Jahr & habt einen guten Start in ein gesundes 2016!

  10. solitary_core 30. Dezember 2015 zu 22:39 #

    Dir auch Gruftfrosch, und den Rest der planetaren Bevölkerung sowie unser Oberhaupt ♥

    ob die frau holle in Grimm’s Märchen wirklich „gut“ ist ist mMn ne komplett andere Sache, da eben nicht wirklich geklärt ist ob sie sich mit der geleisteten Arbeit zufrieden gibt, oder es immer eine Steigerung geben muß, so das es eben immer nen Kollaps gibt … aber ich denke wohl wieder zu komplex, so das ich oftmals die einfacheren Sachen übersehe ^^

    guten Rutsch nach 2016 und einen regen schwarzen Planeten ^^o_o^^

  11. Gruftfrosch 29. Dezember 2015 zu 00:08 #

    Gerade vorhin dachte ich wieder an diesen Artikel hier, als die schaurig dreinblickende Frau Holle über den Dresdner Rauhnächtemarkt wandelte (nix von wegen liebes Ömchen wie bei den Grimms) und so manchen Besucher narrte und erschreckte…

    https://www.youtube.com/watch?v=1UaTzp2biHk

    Anbei bei der Gelegenheit: Nen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches 2016

  12. Shan Dark 11. Januar 2015 zu 21:59 #

    Danke 😉 und ja, mir kommt es in diesem stürmischen Januar auch so vor, als hätte sich das Totenheer irgendwo im irdischen Dasein verfangen und kommt nicht wieder los…
    Interessant mit den Tieren, noch nie von gehört. Wie vorhersagen die Tiere denn, wo wir doch nicht ihre Sprache sprechen? Oder steht ein Tier, das man in den Rauhnächten sieht, für etwas bestimmtes?

    Liebe Grusels
    Shan Dark

  13. Ph.Schaab 11. Januar 2015 zu 01:01 #

    Schöner Artikel und ein hübscher Brauch, den du da entwickelt hast. Wenn ich mir so den Sturmwind draußen so anhöre, dann glaube ich, dass das wilde Heer wohl noch ein bisschen länger hier verweilen will.

    Bei uns in der Gegend gab’s auch den Glauben, dass in den Rauhnächten die Tiere einem die Zukunft vorhersagen können. 🙂

    Viele Grüße

    Philipp

  14. Shan Dark 4. Januar 2015 zu 19:11 #

    Lieber Gruftfrosch,
    danke Dir für die lieben Wünsche zum neuen Jahr – es freut sich nicht nur die Planetenkönigin darüber! 😉
    Ich bin dieses Jahr noch am Überlegen, was ich auf mein Zettelchen schreibe, aber ich habe schon ein paar Punkte zusammen. Auf jeden Fall auch wieder häufiger bloggen, das ist mir auch ganz ganz wichtig! Und wenn Du und die Anderen dann auch häufiger hier vorbeischauen, passt es ja bestens. 😀

    Liebe Grusels & ein dunkelfrohes 2015 für alle!

  15. Gruftfrosch 4. Januar 2015 zu 13:15 #

    Erst kürzlich dachte ich…ach schade, dass keiner was über die Rauhnächte schreibt und dann klick ich auf den schwarzen Planeten und die liebe Shan Dark hat sich die Mühe gemacht. Sehr schön, besten Dank. Vielleicht hab ich ja gleich nen Vorsatz für das neue und noch junge Jahr gefunden: ofter mal auf dem schwarzen Planeten vorbeischauen. ^^ Jetzt sind se ja schon fast vorbei.Aber naja…so wie es draußen stürmt aktuell, ist die wilde Jagd noch nicht vorbei ;). Also geschwind noch mal ein Räucherkerzlein angezündet…

    Das mit dem Zettelchen ist ne gute Idee. Das merk ich mir mal. Allen Lesern leicht verspätet ein gesundes, schönes, erlebnis- und erfolgreiches Jahr 2015.

  16. Shan Dark 14. Februar 2014 zu 09:43 #

    Danke, liebe Piet! 😉 Auch später Senf wird gern genommen.
    Es ist eine besinnliche Zeit und genauso sollte man sie auch ‚begehen‘. Etwas heidnisches Brauchtum dazu kann auch gar nicht schaden. Zudem finde ich, dass das Zurückschauen hilft, getane Fehler zu vermeiden und neue Kraft zu schöpfen.
    Liebe Grusels
    Shan

  17. Piet 14. Februar 2014 zu 09:26 #

    Später Senf muss sein- dachte sich die Piet und kommentiert dann jetzt doch mal was zu den Rauhnächten.

    Ich persönlich finde Rückschau immens wichtig: was hat das alte Jahr gebracht, wo stehe ich, wo will ich hin, welche Wege bieten sich und was möchte ich/kann ich im neuen Jahr erreichen, entwickeln, vorwärts bringen? Schon vor ettlichen Jahren hat es sich bei mir so eingebürgert, dass ich die Sonnwendfeste nach Möglichkeit im kleinen Kreis von Gleichgesinnten feiere. Die Wintersonnenwende am 21.12. ist da mein höchster „Feiertag“, auch wenn ich mit Religion, Kirche oder etwaigen Glaubensgemeinschaften echt nichts am Hut habe.

    Diese Wendepunkte finde ich immens wichtig, da sie Gelegenheit geben sich mit größeren Rhythmen im Leben rückzuverbinden. Die Sonnenwende und eben die anschließenden Rauhnächte sind da für mich die wichtigste Zeit im Jahr.

    Traditionell bindet meine Familie in diesen Tagen neue Besen aus Birkenreisig und ich selbst krame dann die Runensteine zum Orakeln heraus. Für mich gehört es auch zu den Rauhnächten meine Freunde im Sauerland zu besuchen. Die „Sippe“ ist eine wichtige Konstante in dieser Zeit (und damit ist nicht unbedingt die eigene Familie gemeint). Hach, da könnte ich noch seitenweise weiterpalavern und meine ganze Weltsicht aufspannen, aber das ginge dann doch zu weit 😉

    Ein überaus gefälliger Artikel auf dem Planeten (und viel näher an meiner gelebten Realität, als es sich Ihre Majestät vorstellen kann *g)

  18. DarkWingDuck 30. Dezember 2013 zu 10:26 #

    Ein sehr schöner Artikel und ein tolles Gemälde.
    Scheinbar ist der Brauch – wenn auch nichts Verzehrbares – dann zumindest ein (Grab)Licht vor die Tür zu stellen auch in erz-katholischen Regionen recht verbreitet. Bei meinen Nachbarn stehen auf jeden Fall einige Lichter vor den Türen.
    Ich finde es wichtig, nicht in der allgemeinen Hektik einfach ins neue Jahr rüber zu hetzen, sondern sich auch mal die Zeit zu nehmen über das alte Jahr Bilanz zu ziehen und zu reflektieren, bevor man die obligatorischen guten Vorsätze fürs neue Jahr fasst.
    Auf diesem Weg: Allen Planetariern einen guten Rusch!

  19. Shan Dark 29. Dezember 2013 zu 16:01 #

    @Morticia: „Brauchtumsforscherich“ 😀 – aber ich kann mich jetzt wo Du es erwähnst auch explizit an Bettwäsche erinnern. Ganz weit hinten im Kopf ist da was, meine Oma oder vllt. sogar Uroma hat das auch mit der Bettwäsche erzählt und dass es Unglück bringt. Dass dann auch ein geliebter Mensch stirbt, daran kann ich mich nicht erinnern, spielt aber in die Geschichte mit dem Totenheer hinein. Das reißt dann sozusagen jemanden mit. Also ich schließe mich an – und beziehe es auch nur auf Bettwäsche. Da hab ich noch keine gewaschen in diesen Rauhnächten, oder doch… ein Bettlaken. Zu hülf!

  20. Morticia 28. Dezember 2013 zu 21:35 #

    Schon sehr interessant solch alten Bräuche! Falls sich der ein oder andere „Brauchtumsforscherich“ xD mal mit diesem Thema beschäftigen sollte ich kenne es so:
    Man sollte möglichst keine Bettwäsche in den Rauhnächten waschen…normale Wäsche ist aber wohl o.k.^^
    Es hat irgendwas mit dem Träumen zu tun.Vielleicht würde dann die Bettwäsche schlechte Energien aufnehmen in diesen Tagen oder sowas.Man hängt sie ja meistens auch draußen auf.Vielleicht kommt es irgendwie daher.
    Zumindest hatte meine Oma mir das immer so erzählt.
    Wenn mans doch macht bringt es Unglück und im neuen Jahr stirbt ein geliebter Mensch.
    Immer dieser Aberglauben…xD
    Habe bis jetzt noch nix spezielles geträumt was ich mir merken konnte.
    Na mal sehn sind ja noch paar Tage…Geräuchert wird bei mir auch das ganze Jahr.
    Die Idee mit dem Zettelchen und den Vorsätzen werde ich auch mal ausprobieren.Schöne Idee! 🙂 Habe einige Sachen schon vor im neuen Jahr und aufschreiben und verinnerlichen ist glaube ich ne super Sache.Werde ich mal ausprobieren!Danke fürs inspirieren! Rutscht gut ins neue Jahr und viele dunkle Grüße!!!

  21. Shan Dark 28. Dezember 2013 zu 17:21 #

    @Melle Noire:
    Soso, man kann Dich also auch ausräuchern… bist vielleicht doch ein Dämon (aber aus der neuen Zeit ;)). Ich räuchere auch nur an Weihnachten und dann auch noch mit Weihrauch, also bei mir würdest Du zumindest in diesen Zeiten leider flüchten. Aber ich kann mich auch dezent zurückhalten.

    INGRESS hat mir ein Freund kürzlich gezeigt, der auch vollkommen infiziert ist. Fand ich spannend. Ich kannte es zwar schon, aber nur als weiteres Google-Produkt mit dem strategischen Ziel, persönliche User- und Geodaten damit zu gewinnen. Aber ist wirklich clever gemacht und dem Freund ging es genauso wie Dir, auch er hat verstärkt Lust auf „Action im Freien am Smartphone“. Damit hast Du ‚die neue Zeit‘ gut umschrieben – ich musste schmunzeln.

    Aber nimm Dich in acht: vor dem Totenheer und Deinen Ingress-Gegnern. Auch wenn ich einsehe, dass die nicht schlafen – vermutlich auch nicht in den Rauhnächten. Das Wäschewaschverbot gilt auch tagsüber. Nur wir waschen die Wäsche vielleicht manchmal nachts, aber die Rauhnachtsgebote zielen ursprünglich auf normale Menschen, die tagsüber Wäsche waschen und draußen aufhängen.

    Mit den guten Vorsätzen hast Du absolut recht. Sie ergeben sich aus Situationen heraus und sind nicht für ein ganzes Jahr vorhersagbar. Trotzdem stellt für mich ein Jahresanfang immer einen guten Schnitt dar – eine Tür geht zu und eine neue geht auf. Man weiß es und kann sich darauf vorbereiten und sich demnach auch etwas vornehmen. Nicht zu viel natürlich, so dass ich mich dran halten kann. Ich versuche es immer ‚messbar‘ zu gestalten, nicht globalgalaktisch „mehr Sport“, sondern eben „2-3x/Woche Sport“ oder eben 7 h schlafen. Letzteres ist allerdings tatsächlich utopisch, das schaffe ich einfach nicht regelmäßig. Dann bekommt mein Leben so geregelte, in meinen Augen langweilige Züge, das ich es/mich nicht mehr anschauen mag.

  22. Melle Noire 28. Dezember 2013 zu 13:19 #

    Achso, was gute Vorsätze angeht: Die ergeben sich für mich selten an Silvester. Da will ich einfach nur das alte Jahr ausklingen und Revue passieren lassen, feiern und sonst an gar nichts denken. Vorsätze ergeben sich für mich eher aus bestimmten Situationen heraus und das übers Jahr hinweg verteilt (so geht das nicht weiter, dies und das muss künftig anders gemacht werden oder: Dies und das hat mir sehr gefallen – so will ich das in Zukunft auch machen). Denn man weiß nie, was kommen wird in den nächsten 12 Monaten. Manche Vorsätze kann man tatsächlich dauerhaft einhalten, manche eine kleine Weile und manche nur für eine ganz kurze Zeit, dann wird man wieder rückfällig. 😉 Ab und zu ist es auch schlichtweg so, dass der beste Vorsatz der Welt durch eine bestimmte Situation plötzlich komplett über den Haufen geworfen wird und dann erstmal nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Starre Vorsätze fügen sich manchmal nicht mit dem dynamischen Gebilde LEBEN zusammen, das will nicht immer so recht passen, dazwischen kann auch mal eine beträchtliche Lücke klaffen. Von daher ist es recht schwierig, diesbezüglich irgend eine Prognose im Vorfeld zu treffen und daraus dann Vorsätze abzuleiten. 🙂 Und die klassischen Selbstversprechen wie „mehr Sport“, „weniger rauchen“ etc sind im Prinzip alle nur Gelaber, solange man nicht auch wirklich dauerhaft dahinter steht.

    Dunkle Grüße! 🙂
    Melle

  23. Wotan 28. Dezember 2013 zu 08:58 #

    Frohes neues Sonnenjahr ;o)

    Das mit dem „Wäschenichtwaschen“ kenn ich noch insofern, als daß man über Silvester keine Wäsche auf der Leine hängen lassen soll.

    Geräuchert wird bei mir das ganze Jahr. Ich liebe den Duft von Patchouli in meiner bescheidenen Behausung.

    Apropos Räuchern und kleine Zettel:
    Ich habe mir für das nächste Jahr ganz fest vorgenommen, wieder nicht mit dem Rauchen aufzuhören 😀

    Alles Liebe!
    Wotan ;o)

  24. Melle Noire 28. Dezember 2013 zu 06:15 #

    Hi!

    Schöner Artikel, ja. Aber: Von Räucherwerk kriege ich ganz schnell übelste Kopfschmerzen, lange halte ich das nicht aus. Mein Freund kommt ja ab und an mal auf die Idee, sowas anzuzünden und die Dämpfe davon wabern dann durch den ganzen Flur. Da hilft nur die schnelle Flucht nach draußen oder ich muss umgehend alle Fenster aufreißen. Ein furchtbares Zeug, das ich echt nur in kleineren Dosen ertrage. Duftkerzen hingegen finde ich OK! Aber damit treibt man natürlich keine bösen Geister aus (vielleicht bin ich ja auch selbst einer, HÖHÖ…).

    Und das mit dem Drinbleiben – Hmm, nunja, das passt aktuell so gar nicht zu meinem allerneuesten Hobby: Ich spiele seit Weihnachten Ingress und das treibt mich ins Freie (es macht SÜCHTIG). Stundenlang laufe ich nun mit meinem Freund draußen herum und kämpfe mit ihm gemeinsam gegen die bösen Gegner der anderen Farbfraktion, wir haben Portale einzunehmen, zu verteidigen und aufzurüsten, flächendeckende Felder sollen in der Landschaft erzeugt werden (dazu muss man 3 Portale miteinander verknüpfen)… Es macht einen Heidenspaß, gegnerische Portale plattzumachen und dann selbst einzunehmen, nebenbei bekomme ich plötzlich ganz viel Bewegung an der frischen Luft… Der innere Schweinehund kann auf einmal ganz einfach überwunden werden, denn da draußen warten schließlich die ganzen Portale 😀 Da sind mir Rauhnächte doch grad mal herzlich egal!

    Es kann natürlich sein, dass das Spiel nach relativ kurzer Zeit ein wenig von seiner Faszination auf mich verliert – einfach weil ich irgendwann einen so hohen Level erreiche, dass mich das Übernehmen von gegnerischen Portalen nicht mehr ganz so anstrengt und ich schneller ans Ziel komme. Momentan haben mein Schatz und ich bei vielen Portalen noch arg zu kämpfen. Ich spiele erst seit 3 Tagen und steige derzeit schnell auf, meine bessere Hälfte habe ich schon jetzt beinahe eingeholt (er spielt schon seit etwa Anfang Dezember). Mir ist grad einfach in erster Linie nach Action im Freien am Smartphone. 😉 Morgen wollen wir die Ladenburger Innenstadt zurückerobern !

    Das mit dem Wäschwasch-Verbot in den Rauhnächten finde ich kurios. Gilt das dann eigentlich nur für die Nächte an sich oder auch tagsüber? O.o

    Dunkle Grüße! 😀
    Melle

  25. Eulchen 27. Dezember 2013 zu 20:33 #

    Ein wirklich wundervoller Artikel, liebe Shan. Ich finde solche alten Traditionen absolut faszinierend.

  26. Shan Dark 11. Januar 2013 zu 13:11 #

    Ja, wir sind nicht allein. 🙂 Ich habe es mal einen Monat lang versucht mit wochentäglich 7 Std. Schlaf und ich hatte ständig das Gefühl, meine Lebenszeit zu vergeuden, nichts zu schaffen, keinen Blogbeitrag fertig zu kriegen (sollte da spät. um 22:30 Uhr ins Bett gehen, da ich früh raus muss) und SO viel besser hab ich mich auch nicth gefühlt. Ich hab das Experiment dann nach 2 Wochen abgebrochen. Als Vorsatz ist es ausreichend (und auch eher erreichbar), wenn ich es wenigstens 2x pro Arbeitswoche schaffe mit 7h.

  27. Pooly 10. Januar 2013 zu 20:33 #

    Mein Kommentar kommt zwar etwas „zu spät“, aber den Punkt mit den 7 Stunden schlafen kenne ich ;). Der Abend kann nicht lang genug sein, oftmals verliert man sich in Dinge. Ich zumindest.

    p.s: Tolles Bild (ich meine das am Ende des Beitrags 😉 )

  28. Shan Dark 9. Januar 2013 zu 20:49 #

    Verwirrend! Hellsichtig? Hat das was mit Hölle zu tun? Deine Freundin hat also Dich in jung und in alt geträumt? Fragen über Fragen…wo ist mein Traumdeutungsbuch, das ich nicht besitze?

  29. solitary_core 8. Januar 2013 zu 14:03 #

    hm ne eigentliche Traumenthüllung gabs von mir eher weniger, stattdessen gabs den Eintritt eines hellsichtigen Traums, nu weis ich das es 2 Gespräche waren die sich überlapten, eins war aus dem Fernseher, vielleicht war das auch der Grund wieso ich mir den Traum gemerkt hab … allerdings weis ich das meine Freundin mich im Traum gesehen hatt mit 2 gesichtern, das was sie sich merkte war das eines alten Mannes … kuriose Sache das ganze 😀

  30. Shan Dark 4. Januar 2013 zu 21:05 #

    Hahaha, das ist doch mal ein Traum! Wie luuuuustig und Dein Karnickel geht mir seitdem nicht mehr aus’m Kopf. Ich würde sagen, das Mindeste ist im August dann wohl eine neue Frisur 😉 oder Du machst eine Ausbildung zum Tierfrisör & Kaninchen-Scherer… wer weiß?
    Ich kann mich konstant an nix taugliches erinnern, was die Träume angeht und wenn doch, dann hat es keinen Zusammenhang. Also alles wie gehabt. Dabei träume ich sonst durchaus mal ganz nette oder ähnlich lustige Sachen wie Du. Naja…deshalb hab ich nun heute auch wieder Wäsche gewaschen. Und heute gehts auf Paaaarty! Wenn schon, denn schon. 😛

  31. Altgruftipunk 1. Januar 2013 zu 20:49 #

    Frohes Neues!

    @Shan Dark Seit ich’s weiß, liefern die Nächte auch mir entweder Unsinn oder Wachliegen, oder ich vergesse alles. Bis auf ein Detail von letzter Nacht: Ich habe ein Kaninchen rasiert. Lach! So einmal über den Rücken, sah total beknackt aus. Dem Tier war’s wurscht, so ein etwas lang geratenes weißes … aber die Leute im Traum haben mich scheel angeschaut. Da bin ich ja mal gespannt auf August.

  32. Shan Dark 1. Januar 2013 zu 19:10 #

    So Ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht, gejagt und geträumt. 🙂

    @Schatten: Jaa, selbst Hexen müssen sich in diesen Tagen vorsehen. Also gut aufs Hexlein aufpassen. Würde mich sehr freuen, wenn ihr zur Elektronischen Nacht vorbeigeflogen kommt!
    @Marcus: Ich träume ja auch nur Blödsinn – aber vielleicht ist ein Jahr voller Chaos und Blödsinn auch gar nicht so schlimm? Jedenfalls aufregend!
    @solitary_core: hehe, wohl eher unheimliche Königin… Danke Dir & ich bin gespannt auf die Traumenthüllungen ;).
    @clerique noire: 🙂 Ich glaube, von den Rauhnächten gibt es so viele verschiedene Bräuche und unterschiedliche Versionen wie es Regionen gibt.

    Einen guten Start für Euch alle! Und besser noch die Füße still halten bis zum 6. Januar.

  33. clerique noire 1. Januar 2013 zu 17:26 #

    Sehr witziger Beitrag. Besonders da meine Großmutter und ihre Schwester echt hinter mir her gehetzt sind mit ihrem Aberglauben:“…keine Wäsche waschen,… sonst stirbt einer aus der Verwandtschaft, … was man in diesen Nächten träumt wird wahr….“ Ich dachte, das wäre eine regionale Spinnerei.
    Nun gut, es scheint mehr daran zu sein….

  34. solitary_core 31. Dezember 2012 zu 17:04 #

    wollt nur kurz nen guten Rutsch allen Mitplanetariern und unsrer heimlichen Königin wünschen 🙂
    Zum Thema Rauhnächte : intressant werd meine Träume erst nach dem 6. Preis geben …

    Nen erfreuliches Neues wünsch ich aus mein eignen kleinen Chaos hier und immer schön weiterflattern

    ^^‘,…,’^^

  35. Marcus 30. Dezember 2012 zu 22:40 #

    Interessanter Beitrag. Natürlich habe ich mir meine Träume der letzten Nächte nicht gemerkt. Hätte ich den Beitrag mal eher gelesen. In den meisten Fällen waren diese Träume aber wohl ziemlicher Blödsinn. Ob ich das als Omen betrachten möchte? Vielleicht eher weniger. Na ja, mal sehen, was da noch kommt… Aber da ich kein abergläubischer Mensch bin, blicke ich auch ohne spezielle Träume hoffnungsvoll in die Zukunft. Zumindest was persönliche Dinge angeht. Politisch und gesellschaftlich fällt mir der positive Blick in die Zukunft schon deutlich schwerer. Noch dazu, wenn einem in diesen Tagen diverse Kabarettisten in ihren Jahresrückblicken die letzten 12 Monaten kompakt vor Augen führen. Ungeachtet dessen genieße ich es durchaus, dass zum Jahreswechsel die Uhren im Vergleich zum Rest des Jahres langsamer zu gehen scheinen und man mit einem ruhigen Gewissen auch einmal einer gewissen „Trägheit“ nachgeben kann.

  36. Schatten 30. Dezember 2012 zu 19:10 #

    Arglos und leise macht die Waschmaschine meiner Hex ihre Drehbewegungen – ich hab rasch mal eine der neuen Räucherkerzen vom Erfurter Weihnachtsmarkt angezündet. Und meiner Hex eine Warnung nachgerufen, als sie eben den Müll rausbrachte. Ihre Antwort war interessant: sie wolle sich vorsehen, denn bei dieser Jagd sei man ja die Beute. Das klingt als ob sie an anderen Jagden bereits teilgenommen hätte, und eben nicht als Gejagte !
    Für 2013 nehme ich mir vor meinen Papierkram aufzuräumen. Ich habe mal in Sedimenten einer Schublade ein 2 Jahre altes langes Briefmanuskript gefunden. Aber wenn ich wenigstens 1x im Jahr richtig aufräume kann sowas nicht mehr vorkommen.
    Hex ist wieder da; niemand hat sie mir weg-erbeutet. Ich nehme mir vor mit ihr zusammen auch 2013 möglichst viele schöne, ruhige und unruhige Tage und Nächte zu verbringen. Wäre toll wenn wir es beispielsweise zur Elektronischen Tanznacht nach Wiesbaden schaffen !

    Frohe Düstergrüße vom Schatten und seiner Taunushexe !

  37. Shan Dark 30. Dezember 2012 zu 17:07 #

    @Altgruftipunk & TmoWizard: Habt ihr’s gut mit Euren Träumen! Seit ich nun weiß, dass es darauf ankommt und wohl unterbewusst bisschen drauf „achte“, träume ich nur zusammenhangslosen Müll :(. Aber es sind ja noch paar Rauhnächte, vielleicht hab ich mal einen ergiebigen Traum 😉
    Euch wünsche ich jedenfalls, dass die Träume in 2013 halten, was sie versprechen!! Das wäre ja schön.

  38. TmoWizard 29. Dezember 2012 zu 23:20 #

    Hallöchen!

    Wenn das mit den Träumen zutrifft, dann wird es bis jetzt zumindest ein ziemlich interessantes Jahr für mich werden. Es deutet z. B. auf eine neue Partnerin hin, was nach über 6 Jahren eine gewisse Umstellung für mich sein wird.

    Auch scheint sich dann in puncto Geld und/oder Arbeit etwas zu tun, allerdings kann ich mich an diesen Traum nicht recht erinnern.

    Ich darf mich also für das neue Jahr eventuell auf ein paar nette Überraschungen gefasst machen, die den Träumen nach doch positiv ausfallen werden!

    Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

  39. Dead-Stefan 29. Dezember 2012 zu 13:19 #

    Toll eine Anleitung zum beschwören einer Zombie-Apokalüüüpse. 🙂 Ich gehe gleich mal Wäsche waschen…

  40. Kara Ben Nemsi 29. Dezember 2012 zu 13:16 #

    schöner Artikel, Danke

  41. Altgruftipunk 28. Dezember 2012 zu 23:00 #

    Mensch, da hab ich doch die Tage sowas Schönes geträumt. Leider Inhalt und Datum vergessen, doch nun weiß ich: Januar, Februar oder März – einer davon wird so richtig genial. Von nun an werde ich aufmerken. Wenn ich dran denke, schreibe ich mir die Träume auf und gucke nach. 😉

    Mit Weihnachtereibräuchen hab‘ ich’s gar nicht, mit diesem Fest hat die Kirche m.E. was schönes Heidnisches auszurotten versucht. Die Wintersonnwende vielleicht. Das alte Brauchtum zu den ähnlich klingenden Rauhnächten dagegen gefällt mir sehr gut. An die wilde Jagd erinnere ich mich schwach aus einem alten Märchenbuch, mal sehen, ob ich sie finde.

    Meine Mietwohnung finde ich nicht geeignet, doch Silvester kann ich vielleicht im Pachtgarten verbringen. Fast möchte ich Gaben unterm Walnussbaum auslegen – das Obstbaumähnlichste, das dort rumsteht. Nur besteht dann die Gefahr, dass ich damit eine andere wilde Jagd anlocke: Wildschweine, die in der Nähe eine Suhle betreiben. Der sogenannte Garten gleicht nämlich eher einer Waldlichtung, und ein Keiler mit dem Schnaps intus …

    Auch das Ausräuchern gefällt mir. Räuchere sowieso gern, mag aber tags darauf den Geruch nicht mehr und lüfte mir einen. An Silvester werde ich das mal mit allen Räumen betreiben. Meiner Türen bin ich leider nicht Herrin, die schlagen wie neulich bei Sturm ganz von selbst. Oje, und die Dachkammer hängt voll Wäsche. Besser umgehend in die Pachtgartenhütte verschwinden? Aber morgen ist Spülschicht, auch das noch. Sieht schlecht aus für mich. – Vielleicht lassen sich die Keiler auf die wilde Jagd ansetzen?

    An eigenen Bräuchen habe ich leider nichts zu bieten, bis auf den Drang, zu Silvester die Bude aufgeräumt zu haben. Das hängt zum Teil mit einer zugegeben etwas albernen Furcht vor Brand durch Feuerwerkskörper zusammen. Wohne halt im Kniestock mit teils freiliegendem Gebälk, mitten in der Stadt. Hab‘ öfter mal Raketenstöcke auf den Ziegeln liegen.
    Außerdem gibt’s noch meine Manie, vor dem Jahresletzten mein Altglas loszuwerden. Das wiederum rührt daher, dass ich es vor Jahren mal kurz nach Neujahr hatte wegbringen wollen. Der Container meines Vertrauens quoll über vor Sektflaschen, ebenso zwei andere, die ich danach angesteuert habe. Musste die ganze Ladung wieder nach Hause schleppen, hab’s irgendwie nie verwunden.

  42. Ian Luther 28. Dezember 2012 zu 21:43 #

    Danke für den Artikel, Shan 😉

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