100 Jahre Vincent Price

Ich bin ein bisschen spät dran – wie so manchmal. Denn bereits vor 4 Tagen wäre die Horror-Ikone Vincent Price 100 Jahre alt geworden, wenn er nicht 1993 gestorben wäre.

Dabei musste ich feststellen, dass dieser geniale Schauspieler des vergangenen Jahrhunderts vielen heute gar nicht mehr bekannt ist. Schade, denn da habt ihr – so wie ich lange Zeit – was verpasst. Auch ich habe ihn erst vor wenigen Jahren durch meinen Freund kennengelernt, der geradezu von dessen Filmen besessen und in mancherlei Hinsicht ziemlich davon geprägt ist. Aber er hat die Vincent-Price-Filme schon im zarten, beeinflussbaren Alter von 10/11 Jahren im TV gesehen – das prägt!

Ähnlich erging es Tim Burton – auch sein großes Idol war Vincent Price. Er widmete ihm 1982 sogar einen autobiografischen Kurzfilm namens „Vincent“ – die Geschichte wird von Mr. Price höchstpersönlich erzählt. Darin geht es um einen 7-jährigen Jungen, der nicht nur so aussieht, sondern auch gern so wäre wie der Vincent Price im Film: allein, nur in Gesellschaft von Spinnen, Fledermäusen und seinen finsteren Gedanken.

Bevor wir uns jetzt in der gruseligen Filmgeschichte nach hinten graben… schauen wir doch erstmal, ob es euch nicht so ging wie mir: Meine erste unbewusste Begegnung mit Vincent Price hatte ich im Kulthit „Thriller“ von Michael Jackson. Hier stammt nämlich das lauthals-irre, boshafte Lachen am Ende des Songs von Vincent Price. Zuvor spricht er mit tiefer, theatralischer Gänsehautstimme das „Thriller-Gruselgedicht“:

Darkness falls across the land
The midnite hour is close at hand
Creatures crawl in search of blood
To terrorize yawls neighbourhood
And whosoever shall be found
Without the soul for getting down
Must stand and face the hounds of hell
And rot inside a corpses shell
——
The foulest stench is in the air
The funk of forty thousand years
And grizzy ghouls from every tomb
Are closing in to seal your doom
And though you fight to stay alive
Your body starts to shiver
For no mere mortal can resist
The evil of the thriller

Und ihm wird nicht nur hör- sondern auch sichtbar im Thriller-Video gehuldigt: ab min 3:07 und das in Wort und Bild (man beachte das Kinoposter rechts).

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Tim Burton und Vincent Price am Set von "Edward Scissorhands" - (2) Bildquelle: www.cinema.de

Die zweite Begegnung mit Vincent Price hatte ich unbekannterweise in „Edward mit den Scherenhänden“. Da spielt er den Schöpfer vom Scherenjohnny, den alten Professor, der ihn liebevoll zusammenbastelt. Das war Vincents letzte Filmrolle 1990 – im Alter von 79 Jahren.

„A man who limits his interests, limits his life.“ (Vincent Price)

Geboren wurde Vincent Price am 27. Mai 1911 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Seine früheste Begegnung als Kind mit Horror auf der Leinwand war der schwarz-weiß Grusler DER GOLEM. Ebenfalls in sehr jungen Jahren entdeckte er seine Vorliebe für die Kunst. Mit 17 reiste Vincent als Teenager kurz mal nach Europa, um die Werke der Altmeister Rembrandt und Vermeer in echt zu sehen. Und er träumte von einer Künstlerkarriere, für die er damals noch nach seinem Talent suchte.

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In "House on Haunted Hill" (via Wikimedia Commons)

Im Herbst 1929 ging Vincent Price nach Yale um Kunstgeschichte zu studieren. Dabei überkam ihn langsam das Interesse an der Schauspielerei. 1933 nahm er deshalb eine Stelle am Theater an und leistete sich von seinen Ersparnissen erneut eine Reise nach Europa – diesmal für etwas länger als ein Jahr. Vincent lebte und arbeitete in der Zeit am Theater in London und zwischenzeitlich wohnte er auch zu Gast in Frankfurt und Nürnberg, um eine Doktorarbeit über Albrecht Dürer zu schreiben. Bei einem Theaterauftritt in London entdeckte ihn ein US-Agent, der ihn 1935 an den Broadway holte. 1938 erhielt Price ein Bühnen-Angebot von den Universal Studios in Hollywood und unterschrieb daraufhin seinen ersten Vertrag beim Film.

Nach anfänglichen Auftritten in phantastischen Filmen wie „Der Unsichtbare kehrt zurück“ (Fortsetzung des 1933er Klassikers) spielte er im hochgradig empfehlenswerten viktorianischen Romantik-Thriller „Weißer Oleander“ den hinterhältigen, mord- und besitzlüstigen Ehemann. In den 40er Jahren folgten Rollen in den damals beliebten Film-Noir-Krimis. Ganz großartig ist Vincent Price dabei in „Laura“ (1944). Das finde nicht nur ich, sondern auch er selbst bezeichnete ihn als einer seiner besten Filme und schob das vor allem auf die elegante Inszenierung des Regisseurs Otto Preminger.

1952 wurde Vincent Price vor eine wichtige Entscheidung gestellt: ein längeres Broadway-Engagement oder die Rolle des Schurken in „Das Kabinett des Professor Bondi – House of Wax“ (wirklich ein sehenswertes Original!). Er entschied sich für Bondi und damit für (s)eine „Horror-Karriere“. Eine kluge Wahl, denn der Film schlug ein und machte ihn unvergesslich, was mit einem Broadway-Theaterstück sicher nicht gelungen wäre. Auch wenn er fortan auf dieses Genre und seine Grusel-Charaktere abonniert war.

Pendel-des-todes-vincent-price

(2) Bild: www.cinema.de

Was ist so faszinierend an Vincent Price? Ich finde es ist sein Charisma, seine ganz eigene Mischung aus lebhafter Mimik und etwas zurückgenommener, bedachter Gestik.

„ Trotzdem ist ihm bis zuletzt etwas Theatralisches haftengeblieben, ein bisweilen hochkommender Hang zur Übertreibung, der aber zu seinen Figuren passt und so zu einem Markenzeichen werden konnte.“ (1) siehe Quellen

Er ist eine Erscheinung. Schon allein aufgrund seiner stattlichen Körpergröße von 1,93m, die seinen Rollen den letzten, durchaus Angst einflößenden Schliff gibt. Dabei ist er kein grausamer, fieser oder plumper Mörder, sondern ein Gentleman mit Sinn für Ästhetik. Price tötet mit Seele, aus psychischer Verzweiflung oder mit diabolischem Lächeln – aber immer mit einer besonderen Würde. Oft greift er zu ausgefallenen Methoden, die man in „Theater des Grauens“ und „Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes“ bewundern kann.

Unvergleichlich ist sein finsterer Blick, dieses Zusammenspiel von Augen und arg beweglichen, furchterregenden Augenbrauen. Seine leicht übertriebene Mimik, die immer noch an den Theatermime in ihm erinnert ist einzigartig. Und dann noch diese tiefe Stimme… 🙄

Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes

(2) Bildquelle: www.cinema.de

Ein Schauspieler, dem man sich nicht entziehen kann. Das konnten die Regisseure wohl auch nicht. So spielte er in fast 100 Filmen bis ins hohe Seniorenalter.

Doch nicht nur im Film, sondern auch in Radio- und Fernsehshows machte er sich einen Namen in der Öffentlichkeit. Wenn auch dort seine Präsenz meist irgendwie mit dem Horror-Genre verknüpft war.

kochen mit vincent price

Stew good to be true

Neben der Schauspielerei war die Kunst seine größte Passion, wenn nicht sogar die Größere der beiden. Er war Kunstsammler und Kunstbuchautor.

Seine dritte Leidenschaft hatte er von seiner Mutter übernommen: das Kochen. In seinen späteren Jahren betätigte sich Vincent Price als anerkannter Gourmet-Koch und veröffentlichte seine beliebten Kochrezepte in drei  Büchern und vielen Magazinen.

Edgar Vincent Poe?

Auf ewig wird der Name Vincent Price sicher mit den knallbunten Edgar Allan Poe-Filmen des B-Movie-Regisseurs Roger Corman verbunden bleiben, in denen er stets den Hauptdarsteller gab.

Diese waren teilweise Remakes von Poe-Klassikern aus den 30ern, aber sie ähnelten nie 1:1 den Poe-Geschichten. Corman nahm nur einen Part davon und machte teilweise eine völlig neue Handlung daraus. Sehenswert sind besonders „Das Pendel des Todes“, „Im Todesgriff der roten Maske“, „House of Usher / Die Verfluchten“ und „Das Grab der Lygeia“.

Im Laufe seiner Karriere hat Vincent Price mit allen großen Horror-Stars gedreht, u.a. mit den Vampirdarstellern Christopher Lee und John Carradine, auch mit Barbara Steele. Nur Bela Lugosi traf er lediglich kurz auf einer Werbeveranstaltung für „House Of Wax“. Aber immerhin. Die Horror-Meister verstanden sich untereinander sehr gut. Bei so einem Treffen wäre ich gern mal dabei gewesen!

In „The Raven“ – einer eigenartigen Interpretation des Poe-Gedichtes als komödienhaftes Zauberer-Duell – waren auch Boris Karloff-„Frankenstein“, der blutjunge Jack Nicholson und Peter Lorre („M – Eine Stadt sucht einen Mörder“) mit von der Partie. Trotz der hochkarätigen Besetzung kann ich diesem ‚lustigen’ Streifen nicht allzu viel abgewinnen.

Das Beste an den Poe-Verfilmungen aber ist die optische Ausstattung, die wahrhaft opulenten Filmsets : Vincent Price darf durch Schlösser oder Herrenhäuser wandeln und ist umgeben von herrschaftlichen, fratzenverzierten, dunklen Möbeln, Silberschatullen und schweren Vorhängen. Zur Sache geht es dann meist unterirdisch in dunklen, spinnenverwebten Kellern oder Gruften mit Fledermäusen in den Mauerritzen… hach, da hüpft das Gothic-Herz! 😆

Ästhet des Grauens

Der Filmkritiker Tim Lucas sagte einmal: „Vincent Price ist wahrscheinlich der einzige Schauspieler der Filmgeschichte, der Mörder, Drogenabhängige und Nekrophile spielen konnte und dabei immer noch von Amerika geliebt wurde.“ (3) siehe Quellen

Das Monster spielte Vincent Price jedoch nie. Er sagte einmal: „Ich bin (…) immer auf eine glasklare und saubere Art böse“ (4) siehe Quellen. Ihn faszinierte die Verbindung von Schönheit und Grusel. Entsprechend verachtete er auch Splatterfilme und moderne Horrorfilme, die ihm prinzipiell zu plump, zu spannungslos und zu gewalterfüllt daherkamen: „Ich finde, sie haben keine Überraschungen. Sie feuern so viel Gewalt auf dich, daß es keine Spannung mehr gibt. Gewalt muss man sparsam einsetzen.“ (1)

Er war das personifizierte, ästhetische Grauen: Sein düsterhumoriger Charme, die ihm anhaftende Gentleman-Würde und die leichte Ironie, die er oft in seiner Darbietung von grausigen Rollen einsetzte, machten ihn so beliebt. Nicht nur bei den Amerikanern, auch in Europa. Er war ein gebildeter und dennoch ‚lockerer’ Mann, der über sich selbst lachen konnte, aber sich nie lächerlich machte.

Zahlreiche Artikel sind anlässlich seines 100. Geburtstages über ihn erschienen (Sie lesen gerade einen davon! ;-)). Aber für mich kam die tollste Hommage vom New Yorker Künstler Zach Bellissimo. Er zeichnete eine einzigartige Collage von „100 Vincents“ auf Notizzetteln. Ganz großes Künstlerkino, das dem Kunstliebhaber Price sicher gefallen hätte…

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"100 Vincents" - copyright by Zach Bellissimo

 

Happy Birtday, Vincent! Rest In Peace.

„It’s as much fun to scare as to be scared.“

(Vincent Price)

 

Quellen:

(1) Inspiration und Zitate: Moviestar – Das phantastische Filmmagazin, Ausgabe 4, Januar 1994

(2) Bilder von www.cinema.de

(3) Rezension bei Amazon

(4) Rezension des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien zum Buch von Robert Zion: „Die Kontinuität des Bösen – Vincent Price in seinen Filmen.“

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10 Responses to 100 Jahre Vincent Price

  1. orphi 1. Juni 2011 zu 09:38 #

    Wundervoller Beitrag über eine meine Lieblings-Stimmen! Ich bin ja eine alte Hörspiel-/Hörbuch-Tante und zudem noch stimmenfixiert. In meiner Raritätensammlung befanden sich unter anderem mehrere LPs, auf denen Vincent Price spricht. Hier meine Lieblingsplatte „Witchcraft & Magic“ :

    http://www.youtube.com/watch?v=qZlHICvL2WM

    Leider musste ich meine Sammlung damals irgendwann aus akutem Geldmangel verkaufen. 🙁

  2. Karnstein 1. Juni 2011 zu 11:41 #

    Hach, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll… Muss man Vincent Price nicht lieben? 🙂

    Burtons „Vincent“ ist wirklich toll, über den habe ich auch schonmal kurz gebloggt, über Poe-Filme wie „House of Usher“ muss man kaum noch etwas sagen, die Phibes-Filme habe ich gerade erst auf YouTube gesehen, etc. pp…
    Und dennoch hast du mich mit „Weißer Oleander“ echt auf etwas aufmerksam gemacht – was ich online so an Schnippseln unter „Dragonwyck“ (so der Originaltitel) gefunden habe sieht sehr vielversprechend aus – vielen Dank 🙂

  3. tobikult 5. Juni 2011 zu 22:50 #

    Gänsehaut-Stimme! Mag ich sehr! Unvergessen auch sein Auftritt bei den Muppets.

  4. Demian 12. Juli 2011 zu 22:38 #

    Danke für den Artikel über Vincent Price. Einer meiner absoluten Lieblingsschausspieler. Auch ich habe die Corman-Verfilmungen schon im Kindesalter gesehen und war absolut fasziniert. Egal, ob als Roderick Usher oder Prinz Prospero, er gab jeder Rolle etwas absolut Einmaliges.

  5. Shockerman 30. Juli 2011 zu 19:01 #

    Ebenfalls ein riesiges Dankeschön an den oder die Verantwortlichen hier!!!
    Ein Großmeister seines Faches, neben Karloff, Cushing, Lee, Steele &. Co, habe V. Price
    als Jugendlicher geliebt und daran hat sich bis heute (fast 30 Jahre) nicht geändert.
    Eine Ikone der Unsterblichkeit !!!
    Finde das Price seinerzeit mit seinen Filmen Zeichen gesetzt hat, die absolut nichts über
    die Jahre an Glanz und Phantastik verloren haben.
    Wer mit seinen Filmen wie ich erwachsen wurde, der weiß was für ein Zeitgeist hinter seinen berühmten und phantastischen Rollen stecken, die Price representiert hatte.
    Nur alleine sein wundervoll, phantastisches und diabolisches Lächeln………………..

  6. Andreas Anhofer 18. August 2011 zu 22:10 #

    Ich hatte im August 2008 einen 48-teiligen Video-Zyklus aus Angst um das Wohlergehen von Gespenstern, die mich heimgesucht hatten, in den Müll geworfen. Dazu auch alle elektronische Medien. Daraus ergab sich ein um 66 Kilowattstunden gesunkener Stromverbrauch: auf exakt 666 Kilowattstunden! Aus Angst vor der ewigen Verdammnis holte ich Kopien einiger Werke, die ich Jahre zuvor an einige Bekannte verschenkt hatte, zurück und formte daraus ein fünfteiliges, neues Werk. Im Juni 2011 hatte ich bereits mit einer Revision zweier dieser Videobänder begonnen gehabt, als mein Rekorder plötzlich kaputt wurde und ich ihn schon in den Mistkübel geworfen hatte. Da sprach mir der Geist von Vincent Price, der als Schauspieler in jenem Werk vorkommt, Mut zu, jenes alte Gerät doch noch einmal reparieren zu lassen. Es funktioniert! Gerade eben erst, als ich diese Zeilen schrieb, erschien der Geist von Ludwig van Beethoven – wohl um das Werk zu loben!

  7. Andreas Anhofer 1. Oktober 2014 zu 21:12 #

    Das audiovisuelle Werk, das durch die Drohung mit der Zahl 666 in meiner Stromrechnung und mit spiritueller Unterstützung durch Vincent Price zustande gekommen worden ist (siehe Response vom 18. August 2011 zu 22:10), heißt „Galaxien-Crash im Elektrizitätswerk“ und besteht nun aus vier Teilen: Vorabend, 1, 2 und Satyre.
    Der US-amerikanische Schauspieler und Entertainer Scatman Crothers alias Tamiazzo da Silva grüßt uns dazu aus dem vom Hubble Space Telescope im Jahre 2001 photographierten Doppelsternhaufen NGC 1850 in der großen Magellanischen Wolke!

  8. Shan Dark 1. Oktober 2014 zu 23:48 #

    Das freut mich, Andreas! Inspiration ist alles – und wenn sie von Vincent Price kommt ist sie ein MUSS! Wo kann man das audiovisuelle Werk erleben?

  9. Andreas Anhofer 22. Oktober 2014 zu 21:38 #

    Das Werk, das auch zwei kurze Auftragsvideos enthält, die für eine Vernissage des kürzlich verstorbenen schweizer Malers H. R. Giger im Jahr 2001 produziert wurden, ist für Interessierte auf zwei BD´s zusammen mit einem kleinen Dossier über den Postweg an der E-Mail-Adresse zu bekommen. Da die VHS- und S-VHS ET Bänder im XP-Modus aufgenommen sind, bekommt man davon auch keine Kopfschmerzen durch etwaig schlecht programmiertes HD.

  10. Andreas Anhofer 23. Oktober 2014 zu 19:03 #

    Nachtrag zum letzten Response: Die E-Mail-Adresse, an der man „Galaxien-Crash im Elektrizitätswerk“ erfragen kann, lautet: andreas.anhofer@gmx.at

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