Die Top 10 der ungewöhnlichsten Friedhöfe

Ich habe einen interessanten Artikel über die Top 10 Unusual Cemeteries der Welt gefunden. Nicht jeder Totenacker ist skurril oder würde einen Gothic hinter dem Grabstein vorlocken, aber alle sind auf ihre Weise wirklich einzigartig. Oft durch „ihre Insassen“ oder eine ganz besondere (Grab-)Gestaltung. Am meisten fasziniert hat mich der 2007 eröffnete Unterwasser-Friedhof in Miami. Atlantis lässt grüßen…

Unterwasserfriedhof Miami - Neptun Memorial Reef (Foto: von Todd Murray from Bloomington, MN, USA (Dive-42 Uploaded by Sinuhe20) [CC-BY-SA-2.0], Wikimedia Commons)

Unterwasserfriedhof Miami – Neptun Memorial Reef (Foto: Todd Murray from Bloomington, MN, USA (Dive-42 Uploaded by Sinuhe20) [CC-BY-SA-2.0], Wikimedia Commons)

Da nicht jeder tief im Englischen drin ist, lest ihr hier das Wichtigste zu den Friedhöfen auf Deutsch – frei von mir übersetzt und z.T. nachrecherchiert. Die Bilder dazu findet ihr natürlich in dem Originalartikel oder auch in den Links, die ich bei den meisten Friedhöfen hinzugefügt habe.

10. Der erste öffentliche Tierfriedhof der Welt

Der Cimetiere des Chiens befindet sich im Vorortstädtchen Asnières-sur-Seine im Nordwesten von Paris. Er wurde 1899 eröffnet und 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Zuerst wurden hier nur Hunde bestattet, später auch andere Haustiere, darunter sogar Fische. Das berühmteste Grab ist von Rin Tin Tin, einem deutschen Schäferhund, der in 26 Filmen mitspielte.

9. Der Spuk-Friedhof

Es heißt, auf dem Stull Cemetery in Kansas (USA) sind Geister und Dämonen zugange. Manche Leute sagen sogar, dieser Ort sei eines der sieben Tore zur Hölle. Dabei sieht er super gepflegt aus. Gar nicht so, wie man sich einen Spukfriedhof vorstellt. Aber es gibt so viele Legenden von Hexen, Satan und übernatürlichen Wesen, die sich um den Stull Cemetery ranken, dass sogar Papst Paul II. den Friedhof zu einem „unheiligen Ort“ erklärte und sich 1995 weigerte, auf dem Weg nach Colorado mit dem Flugzeug darüber hinweg zu fliegen. Sowas find ich immer lustig 😈

Warum spukt es dort? Dazu gibt es unzählige Seiten und auch Videos im Web – alle auf englisch. Eine der favorisierten Erklärungen ist, dass hier des Teufels Sohn, ein Halbmensch, und seine Mutter begraben sein sollen und daher der Teufel mindestens 1x, manche sagen auch 2x im Jahr das Grab besucht. Und das seit 1850. Da will man hin, oder?

8. Der alte Prostituierten- und Armenfriedhof von London

In Southwark, südlich von London, befindet sich der stillgelegte Cross Bones Graveyard – einer der ältesten Friedhöfe Londons – noch aus dem Mittelalter. Er wurde erstmals 1608 erwähnt und war ursprünglich ein nicht geweihter Friedhof für Prostituierte (damals „Winchester Gänse“ oder „Single Women“ genannt). Später wurde er als Armenfriedhof genutzt. Prostituierten war kein christliches Begräbnis erlaubt, daher wurden sie außerhalb der kirchlichen Gemeinde begraben. Der Zaun des Cross Bones Graveyards wird noch heute mit bunten Bändern, Federn und Seidenstrümpfen geschmückt. Eine kleine philosophisch-spirituelle Gemeinde – The People Of The Cross Bones Graveyard – kümmert sich darum, die Erinnerung an diesen Ort lebendig zu halten.

7. Der Friedhof der Mumien

Im italienischen Urbania (Provinz Marken) befindet sich die Kirche der Toten, La Chiesa dei Morti. Hinter ihrem Altar sind 18 durch einen Schimmelpilz mumifizierte Leichen ausgestellt. Diese wurden 1833 aus den umliegenden Gräbern in die Kirche verlagert. Dabei wurde erst ihr wohlkonservierter Zustand entdeckt.

6. Der Mafia-Friedhof in Jekaterinburg

Während der 1990er Jahre war Jekaterinburg die „Hauptstadt des organisierten Verbrechens“ in Russland. Zwei Mafia-Banden kämpften gegeneinander – die Uralmash & die Centralniy Gang – und dezimierten sich durch Auftragskiller. Auf dem Schirokoretschenskoje-Friedhof (широкореченское кладбище) nahe dem Zentrum Jekaterinburgs liegen die Mafiabosse und Bandenmitglieder der Centralniy Gang. Hier sieht man teure Grabstätten aus schwarzem Marmor, mit Laser eingravierte, lebensgroße Portraits ihrer Insassen auf den Grabsteinen – abgebildet mit Goldkettchen, Anzug und Nobelschlitten. Oft ist auch der Spitzname oder die „kriminelle Spezialität“ des Verstorbenen vermerkt, z.B. „Er war ein Experte im Umgang mit dem Messer.“
(Anmerkung: Der englische Originalartikel verortet den Mafia-Friedhof Shirokorechenskoe fälschlicherweise nach St. Petersburg – geändert nach Hinweis von Watzmann im Kommentar – Danke!)

5. Der erste Friedhof auf dem Meeresgrund

Eingang zum Unterwasserfriedhof Miami (Foto: von Elkman (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0, Wikimedia Commons)

Eingang zum Unterwasserfriedhof Miami (Foto: von Elkman (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0, Wikimedia Commons)

Das Neptune Memorial Reef an der Küste von Miami Beach ist das weltweit erste Unterwasser-Mausoleum – geschaffen von Menschenhand für Leute, die das Meer lieben und geliebt haben. Hier ist 2007 Atlantis, the lost city, auferstanden …ein märchenhafter Platz für 100.000 eingeäscherte Verstorbene – Gräber kosten bis zu 6.700 Dollar. Der Unterwasserfriedhof befindet sich 5,2 Kilometer vor der Küste von Key Biscayne in Florida und ist als das größte, künstliche Korallenriff der Welt geplant. Wunderschöne Bilder gibt es bei Spiegel Online.

4. Der Friedhof der fröhlichen Leute

Der rumänische Friedhof von Sapanta in der Maramures-Region ist der „lustigste Friedhof der Welt“ und dadurch mittlerweile eine Touristenattraktion. Hier hat der Holzschnitzer Stan Ion Padras 1935 damit angefangen, bunte Holzkreuze zu schnitzen, auf denen er in lustiger, aber auch ehrlicher Form das Leben und den Beruf des Verstorbenen zeigte, aber auch dessen kleine (oder größere) Schwächen in Wort und Bild offenbarte. Auf den Fotos ist mir das viel zu bunt, aber die Idee ist wirklich außergewöhnlich 😉 Angeblich akzeptieren die Hinterbliebenen ja auch, was der Künstler sich für das Kreuz einfallen lassen hat…

3. Die Brücke ins Paradies

Der Xcaret Park in Mexiko ist eine Mischung aus Natur- und Vergnügungspark, der auch einen faszinierenden Friedhof beherbergt. Seine Struktur lehnt sich an die des Gregorianischen Kalenders an: der Friedhof liegt an einem Hügel, der sieben Terrassen hat, die Wochentage symbolisierend. Um ihn herum befinden sich 365 Gräber darum, die für die Tage des Jahres stehen. Der Eingang zum Friedhof ist eine Treppe mit 52 Stufen für die Wochen des Jahres. Die Gräber sind extrem unterschiedlich, individuell und hübsch gestaltet – jeweils in einer anderen Farbe, Form und aus verschiedensten Materialien.

Was den Xcaret Friedhofs-Park fast schon zur TOP ONE der ungewöhnlichsten Friedhöfe macht, ist der EXTREM HOHE Eintrittspreis. Die Brücke ins Paradies betritt man jedenfalls nur mit (fast) leerem Geldbeutel! Eigene Getränke, Essen und Moskitospray sind nicht erlaubt. Halleluja!

2. Die hängenden Särge von Asien

Sagada_Hanging_Coffins

Hängende Särge (Bildrechte: By Kok Leng, Maurice Yeo from Singapore (Hanging Coffins, Sagada, Cordilleras, Philippines) via Wikimedia Commons)

Särge, die von Felswänden hängen oder sich in Felsspalten befinden, gibt es in China (überwiegend im Süden), Indonesien und auf den Philippinen. Sie basieren auf einem alten Bestattungsbrauch, der in Asien von bestimmten ethnischen Gruppen verfolgt wurde. Die ältesten hängenden Särge in den Wuyi Mountains von China sind mehr als 3.750 Jahre alt. Auch interessant ist dieser Reisebericht über die hängenden Särge von Sagada auf den Philippinen (auch Quelle des Artikelfotos oben).

Macht auch irgendwie Sinn den Sarg an einen hohen Felsen zu hängen, wenn man will, dass der Verstorbene in den Himmel kommt. Jedenfalls mehr also ihn 3m tief in der Erde zu begraben. 😆

1. Die antiken ägyptischen Grabstätten

Da die Pyramiden von Gizeh und das Tal der Könige hinreichend bekannt sein dürften, gibt es dazu wohl nix weiter sagen…

Artikel entdeckt via www.bestatterweblog.de

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20 Responses to Die Top 10 der ungewöhnlichsten Friedhöfe

  1. morticia 23. Oktober 2010 zu 13:00 #

    schön!und wieder was gelernt;-)
    hängende särge…riecht bestimmt“gut“…:-P

  2. Robert 25. Oktober 2010 zu 20:08 #

    Schön schauriger Beitrag. Den Prostituierten-Friedhof in London kannte ich überhaupt noch nicht, wieder etwas für meinen nächsten Aufenthalt in der britischen Hauptstadt. Richtig ungewöhnlich finde ich übrigens die hängenden Särge, von dessen Existenz man sicherlich ohne diesen Beitrag nicht erfahren hätte.

    Die Pyramiden und auch die Grabstätten der Inka, die man noch in Peru besichtigen kann stehen auch noch fest auf meiner Lebensreiseliste 🙂

  3. Holger 12. November 2010 zu 18:18 #

    Die hängenden Särge sind vom Volk der Bo, dessen letzte Frau im Februar diesen Jahres verstorben ist. Eine 65 000 Jahre alte Kultur.

    http://www.youtube.com/watch?v=OEnieIRIuLY&feature=player_embedded

    http://www.shortnews.de/id/813915/Andamanen-Inseln-Volk-der-Bo-nach-65-000-Jahren-komplett-ausgestorben

  4. Ma Rode 7. März 2012 zu 10:13 #

    Whow! Wieso lese ich das jetzt erst? Toller Bericht. Und die hängenden Särge sind ja phänomenal!

  5. Watzmann 5. August 2013 zu 20:18 #

    Der Friedhof Shirokorechenskoe liegt nicht in Sankt Petersburg
    sondern in Jekaterinburg (Oblast Swerdlowsk).
    Sankt Petersburg ist aber trotzdem eine Reise Wert 😉

  6. Shan Dark 5. August 2013 zu 23:26 #

    Hallo Watzmann,
    danke Dir für den guten Hinweis! Jetzt wird mir auch klar, warum man über den Shirokorechenskoe nichts findet bei Google im Zusammenhang mit St. Petersburg. Zu „Mafia-Friedhof“ erhält man nur Treffer in Jekaterinburg. Das haben die im Ursprungsartikel schon verbockt. Ich werde es im Artikel anpassen.
    Merci und viele Grüße
    Shan Dark

  7. Madame Mel 7. August 2013 zu 22:53 #

    Ach, das ist aber toll – da muss ich mich erst von der Planetenkönigin aufschlauen lassen, dass es in Xcaret außer Wasser, Wasser und nochmal Wasser auch einen interessanten Friedhof gibt. Mensch, und ich war so nahe dran… Das ist irgendwie ärgerlich. Naja, Yucatan wird sowieso nochmal bereist und dann – ja dann weiß ich schließlich Bescheid 🙂

    Der Unterwasserfriedhof (darüber habe ich mal einen Bericht gesehen) und die hängenden Särge faszinieren mich. Werden die Toten vorher erst einbalsamiert oder gar mumifiziert, damit sie nicht das etwas strenge Eau de Dead ausströmen? Stelle ich mir sonst recht… ähem… muffelig vor. Und dann noch die vielen Maden, die durch´s Holz fallen… da möchte man jedenfalls nicht drunter stehen.

    Der Gedanke, in der Luft – also näher am Himmel – „begraben“ zu sein, finde ich angenehm. Als Alternative könnte man doch sowas wie „Skytombs“ einrichten. Man stelle sich hierbei Mainhattan mit all den vielen Hochhäuser vor… Platzsparend und dekorativ 🙂

  8. Shan Dark 7. August 2013 zu 23:41 #

    Na, das verstehe ich nur zu gut! Ich wäre auch enttäuscht, wenn ich erst hinterher erfahren würde, dass das Tote zum Greifen nah war…sozusagen. Wiederum hast Du so einen Antrieb mehr noch mal nach Yucatan zu fahren. Da würde ich ja auch mal hinwollen. Übrigens…wenn ihr dann schon mal in Mexiko seid, wäre noch die Insel der gruseligen Puppen zu empfehlen http://www.vice.com/de/read/die-insel-der-gruseligen-puppen
    Ist zwar nicht gerade um die Ecke, weil am Rande von Mexiko City, aber ich weiß ja nicht, wie ihr da unterwegs seid. Angucken würde ich mir die jedenfalls auch gern mal. Wird aber wohl nie klappen.

    Skytombs sind eine charmante Idee von Dir. Grabpflege macht heutzutage eh keiner mehr – von daher ist das die Zukunft! Aber in Deutschland schiebt da das Gesetz schon mal einen Riegel vor: menschliche Tote müssen in die Erde. Das geht natürlich nicht, dass jemand sich seine verstorbenen Angehörigen neben den Balkon hängt. Da könnte er sich ja gleich die Urne ins Regal stellen. Getrauert und begraben wird bitte nur nach Vorschrift!

  9. Madame Mel 8. August 2013 zu 17:33 #

    Die Gruselinsel der Puppen finde ich jetzt persönlich nicht ganz so spannend, aber gut zu wissen, dass es sie gibt. OK, wenn man zufällig dort wäre, würde man sich die sicherlich mal ansehen, aber extra hinfahren würde ich nicht. Dafür gibt´s zu viele Mayastätten, die wesentlich interessanter sind. Aber die Umstände, wie und wo der Typ gestorben ist, finde ich umso interessanter! Der Gruseleffekt hängt auch von der Tageszeit ab; je später der Abend, umso höher die Nackenhaare.

    Ja, unsere reglementierte und durchstrukturierte Gesellschaft. Da ist kein Platz mehr für Phantasie. Mal sehen, wie die Bestattungen in ferner Zukunft ablaufen. Aber immerhin kannst du dir ein Schmuckstück mit der Asche des Verstorbenen deiner Wahl um den Hals hängen (bis zu 5 g Asche ist m.E. erlaubt). Die kann man sich auch in einer Urne abfüllen lassen und in den Schrank stellen. Es gibt auch noch eine andere Verwendungsmöglichkeit: http://www.spiegel.de/panorama/leute/keith-richards-koks-geschichte-ich-habe-meinen-vater-durch-die-nase-gezogen-a-475583.html

  10. Mosje Macabre 15. August 2013 zu 20:32 #

    Hier hat es noch einen Reisebericht aus Indonesien, ein Dorf namens Tana Toraja. Dort gibt es sowohl hängende Särge, große Grabhöhlen, Balkongräber in der Felswand und Gräber für Babies, welche in einen Baumstamm geschlagen wurden.

    http://www.umdiewelt.de/Asien/Suedostasien/Indonesien/Reisebericht-2470/Kapitel-69.html

  11. Shan Dark 15. August 2013 zu 23:24 #

    Danke, Mosje Macabre!
    Von den Babygräbern habe ich schon mal gehört. Die Grabhöhlen und Balkongräber in der Felswand kannte ich noch nicht – fand ich faszinierend. Die Tieropferungen zu Beerdigungen und die zum Transport zusammengebundenen Schweine sind nicht gerade leichte Kost. Makabere, uralte Tradition.

  12. Anja 22. Oktober 2013 zu 23:16 #

    Die Idee mit dem Unterwasserfriedhof find ich genial. Schöner Gedanke auf ewige Zeiten in nem Korallenriff vor sich hin zu dümpeln.

  13. V. 20. November 2013 zu 22:05 #

    Sehr spannend. Die hängenden Särge Asiens finde ich interessant. Von denen habe ich noch nie gehört. Die ältesten Särge sollen über 3750 Jahre alt sein? Und die hängen dort noch? Wow.

    Über einen „Fröhlichen Friedhof“ habe ich mal eine Reportage gesehen. Allerdings war es nicht der von Sapanta, sondern einer in Deutschland. Vielleicht war er diesem auch nur nachempfunden? Keine Ahnung, ich erinnere mich kaum noch. Dort standen blecherne Kreuze mit einem witzigen Reim zur verstorbenen Person. Als angehöriger muss man diese Gräber wohl mit einem weinenden und einem lachenden Auge aufsuchen. Aber schaden kann’s nicht. (;

  14. V. 21. November 2013 zu 16:33 #

    Ich habe noch einmal etwas zu dem Friedhof gesucht, der mir einfiel: Er war doch nicht aus Deutschland, sondern ein Museumsfriedhof in Österreich (Kramsach). Die Kreuze wurden gesammelt, stammen also von echten Gräbern. Immerhin. Ich find’s witzig.

    Ein kurzes YT-Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=1uBGkFbJLWk

    Die Internetseite zum „Lustigen Friedhof“
    http://www.sagzahnschmiede.com/museum/joomla/

  15. Shan Dark 23. November 2013 zu 20:05 #

    Hallo V.
    danke Dir für den Link zum „Lustigen Friedhof“ in Tirol. Ist erst wenige Wochen her, da brachte mir ein Kollege ein Prospekt von diesem „Friedhof ohne Tote“ mit. Werde ich auf jeden Fall, wenn ich in der Nähe bin, auch besuchen. Wirklich gut gemacht; das i-Tüpfelchen wäre jetzt noch, wenn der Schmied SaRgzahn heißen würde…
    Sicher nehme ich den Museumsfriedhof auch in die nächsten Links zum Abbiegen auf.

    Merci & liebe Grusels
    Shan Dark

  16. V. 23. November 2013 zu 22:17 #

    Hallo Shan Dark,

    nix zu danken, war ja nur ein Einfall. Als ich damals die Reportage dazu sah, konnte ich mir sogar nur schwer vorstellen, dass es wirklich solche Kreuze mit diesen Reimen als Inschrift gab, obwohl das ja beteuert wird. Aber wie sich das eben so entwickelt … verschiedene Orte, es war eine andere Zeit. Ob das bei uns heute (noch) möglich wäre? Ich kenne mich diesbezüglich gar nicht aus. Für mich jedenfalls ist es eine große Abwechslung.

    Und bei dem Namen vom Schmied habe ich beim ersten Mal „SaRgzahn“ gelesen und musste schnell noch einmal hinsehen.

    In dem Sinne: Gruß und einen ruhigen Totensonntag morgen.
    V.

  17. Der Hagseicher 27. Oktober 2015 zu 10:43 #

    9. Der Spuk-Friedhof
    „….die sich um den Stull Cemetery ranken, dass sogar Papst Paul II. den Friedhof zu einem „unheiligen Ort“ erklärte und sich 1995 weigerte, auf dem Weg nach Colorado mit dem Flugzeug darüber hinweg zu fliegen.“

    Es ist schon gespenstisch, dass Papst Paul II (nur 524 Jahre nach seinem Tod) nicht über den Friedhof fliegen will und den Friedhof auch noch für „unheilig“ erklärt. Papst Paul II starb nämlich schon 1471. Unheimlich… :-p

    Der Hagseicher

  18. Shan Dark 28. Oktober 2015 zu 22:32 #

    @Der Hagseicher: Hehe, lieben Dank für den Hinweis. Da ist der „Johannes“ verloren gegangen zwischendrin. Also bei Papst Johannes Paul II. gab es aber immerhin schon Flugzeuge. 😉
    Liebe Grusels
    Shan Dark

  19. Madame Mel 21. Februar 2017 zu 17:36 #

    Hach wie witzig, ich google gerade so über Xcaret und diesem Friedhof vor mich hin und plötzlich lande ich hier. Alle Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch zur Planetenkönigin 😀 Und dann ist dein Beitrag auch noch mit meinen alten Kommis versehen – das Internet vergisst wirklich nichts (anders als mein Gedächtnis) 😉

    Tja, es sind zwar noch ein paar Tage hin, aber im Juli werden wir wieder in Mexico sein und Xcaret ist nicht allzu weit weg von unserem Resort. Ich würde den Friedhof zwar sehr gerne sehen, ABER…

    Was den Friedhof zur absoluten TOP ONE der ungewöhnlichsten Friedhöfe macht, ist der EXTREM HOHE Eintrittspreis (darf gerne noch oben vermerkt werden). Die Brücke ins Paradies betrittst du jedenfalls nur mit leerem Geldbeutel!

    Xcaret ist eine Art natürlicher Freizeitpark mit Tieren und noch vielen anderen „Attraktionen“, aber das macht bei uns 3 Persönchen locker so um die 500 US Dollar, haben meine Recherchen ergeben. Da darfst du nicht mal dein eigenes Moskitospray mitbringen (Achtung Blutsauger!) – von Getränken und Speisen mal ganz abgesehen (nix mit eingepackter Butterstulle auf dem Grabstein essen). Aber dafür gibt es ja die unzähligen Shops und Restaurants, die alle dein Bestes wollen… wer hier wohl die Blutsauger sind 😉

    Neee, ich weiß echt noch nicht, ob es uns das wert ist! Außerdem wimmelt´s da nur von doofen Touristen. Ich schätze da doch eher die traditionelle Ruhe auf einem Friedhof. Es ist ja noch Zeit, um darüber nachzudenken. Vielleicht begnüge ich mich auch nur mit einem Rundgang auf Google Earth:
    https://www.google.de/maps/@20.5800471,-87.121189,3a,90y,19.33h,77.72t/data=!3m7!1e1!3m5!1syI9YVmaubIJiWxJaoTOp5A!2e0!3e2!7i13312!8i6656

  20. Shan Dark 21. Februar 2017 zu 18:37 #

    Liebe Madame Mel, schön mal wieder von Dir zu lesen. 🙂 Jaja, alle Wege führen zu mir – zumindest über Google versuche ich das sicher zu stellen, hehe.
    Echt, haben die da einen Freizeitpark draus gemacht, das ist zwar bisschen pietätlos aus unserer Brille betrachtet, aber über den Teich haben sie ja was das angeht eh keine Skrupel und der „Tag der Toten“ ist ja auch ein Event und kein stiller Gedenktag(e). Also passend zur Tradition und Mentalität. Wäre mir aber auch nix, zumal wenn es sooooo teuer ist, wie du recherchiert hast. Dann lieber stille und vielleicht kostenfreie Friedhöfe (sofern vorhanden?). Mit der Brücke ins Paradies kannst Du Dir auch wirklich noch etwas Zeit lassen bitte… 🙂

    Deinen top-formulierten Absatz zum Eintritt etc. werde ich noch direkt mit in den Artikel aufnehmen. Danke dafür!

    Auf bald wieder & liebe Grusels
    Shan

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