Horla – Monster im Portrait

H.P. Lovecraft ist nicht der einzige Schriftsteller, der Monster erschaffen hat. Im Gegenteil – Guy de Maupassants Kreatur „Le Horla“ soll Lovecraft sogar zu seinem Cthulhu inspiriert haben. Im kurzen Schauerroman „Le Horla“ wird der Erzähler von einem unbekannten (außerirdischen? neuen?) Wesen heimgesucht, das ihn nachts nicht schlafen lässt und sogar am Tage verfolgt.

„Ein neues Wesen. Warum nicht? Es mußte ja kommen. Warum sollten wir die Letzten sein? Wir unterscheiden das neue Wesen nicht, wir erkennen es nicht, wie alle anderen, die vor uns geschaffen sind, einfach, weil es vollkommener ist, weil sein Körper feiner und vollendeter ist, als der unsrige, als unser schwacher Leib, der dahinvegetiert wie eine Pflanze, ein Tier, unser Leib der sich mühsam von der Luft nährt, von Gras und Fleisch, eine animalische Maschine, den Krankheiten zur Beute, Verstümmelungen, der Verwesung anheimgegeben, schlecht in’s Gleichgewicht gesetzt, lächerlich, verrückt, erstaunlich schlecht gemacht, ein grobes, zerbrechliches Werk, nur die Skizze zu dem Wesen, das wirklich intelligent und schön werden könnte.“
(Guy de Maupassant – „Der Horla“)

Zu Guy de Maupassant fiel mir bislang nicht viel ein, außer einer Anekdote zum Eiffelturm in Paris. Der französische Autor hat ihn so gehasst, dass er täglich im Turmrestaurant speiste, nur um beim Blick über die Stadt den Eiffelturm nicht sehen zu müssen! Mit dieser Abneigung war der Guy nicht ganz allein – er gehörte als einer der stärksten Kritiker einer Künstlergruppe an, die in den Jahren vor 1889 gegen die Errichtung des Eiffelturms protestierte.

Ab heute wird mir beim Namen Guy de Maupassant auch noch „der Horla“ durchs Hirn spuken. Hauptsache nicht durch meine Seele… 😯

 

STECKBRIEF – Horla

Spitzname: in der Novelle auch oft nur „das Wesen“ genannt

Gehört zur Monster-Sub-Spezies der: Seelenmonster oder Seelenvampire – saugen nicht das Blut, sondern die Seele und Seelenenergie ihrer Opfer auf

Stammt aus:  Guy de Maupassants Novelle „Le Horla“ – sein Meisterstück hier auf deutsch – nur Kapitel 1 handelt vom Horla; alle Zitate im Folgenden sind aus dem Buch bzw. von dieser Seite entnommen

Aussehen:

Genau das ist das Problem: der Horla ist unsichtbar. Guy de Maupassant beschreibt ihn auch so gut wie nicht. Er sagt nur, der Körper des Horla sei undurchdringlich, aber durchsichtig und geisterhaft-gespenstig. Er sei ohne feste Form. Wie ein Vampir ist er im Spiegel unsichtbar. Dazu gibt es eine Szene in der Novelle, die wirklich gut und anders beschrieben ist als im typischen Vampirroman. Der Horla befindet sich dabei zwischen einem Spiegel und dem Erzähler, der völlig entsetzt gewahr wird, dass er kein Spiegelbild mehr besitzt, weil er vom Horla verdeckt ist. So realisiert er erstmals das nicht vorhandene Aussehen des eigenartigen Wesens.

Sein Aussehen entspringt der Phantasie und des Wahnsinns seines Protagonisten – und auch der des Lesers. Der Horla ist das unsichtbare Böse, das für jeden etwas anders aussieht.

„Es ist, als ob der Mensch, seitdem er denkt, ein neues Wesen geahnt und gefürchtet hat, das stärker ist als er selbst, das Wesen, das sein Nachfolger auf der Erde wird und das er, da er es nahe fühlt und die Natur dieses Herrn nicht durchschauen kann, erschaffen hat in seinem Schrecken; das ganze Zaubervolk der unsichtbaren Geister, leere Schemen, Ausgeburten einer geängstigten Phantasie.“

Der Horla in der Phantasie des Künstlers M.S. Corley (Credits: http://mscorley.blogspot.de/ – Danke!)

 

Lieblingselement:

Wasser – aber nur zum Trinken  😆 – es ist lebenswichtig für ihn.

Magische Charakteristika:

Habt ihr schlaflose Nächte, Verfolgungswahn, Halluzinationen, Paranoia, Depressionen? Dann könnte es sein, dass ihr vom Horla besessen seid! Mein aufrichtiges Beileid.

Der Horla ernährt sich von der Seele und Energie seines Opfers. Er saugt und laugt es aus.

…nun weiß ich bestimmt, so bestimmt, wie Tag und Nacht einander abwechseln, daß in meiner Nähe ein Wesen existiert, das Milch und Wasser trinkt, das Dinge berühren, sie in die Hand nehmen, sie hier und dorthin thun kann, das demnach eine Art materieller Natur besitzen muß, obgleich unsere Sinne es nicht wahrnehmen können, ein Wesen, das wohnt wie ich, – unter meinem Dache.“

Durch seine unsichtbare, aber ständige Gegenwart treibt der Horla sein Opfer in den Waaaaaahnsinn….

Guy de Maupassant, der die damals noch tödliche Krankheit Syphilis hatte, litt häufig aufgrund dessen und Drogenkonsum unter Angstzuständen, Halluzinationen und Schlaflosigkeit. Daher ist die Erzählung im Schauerroman „Le Horla“ auch äußerst authentisch und stark autobiografisch. Der Autor starb 1893 in einer psychiatrischen Klinik in der Nähe von Paris – in geistiger Umnachtung als Folge der Syphilis, die das zentrale Nervensystem angreift.

Wie wird man einen Horla wieder los?

Schwierig. Gift? Wer weiß, ob ihm hiesige Substanzen etwas anhaben können?

Im Roman fängt der Ich-Erzähler den Horla zunächst in seinem Zimmer (und sperrt die Türen und Fensterläden mit Vorhängeschlössern zu! 😮 ). Sodann zündet er sein Haus an. Ob Feuer ihm etwas anhaben kann? Der Erzähler hat da so seine Zweifel:

Tot? Vielleicht? Sein Leib? Aber war sein Leib, den das Licht durchdrang, nicht unzerstörbar für Mittel, die unsern Leib zerstören.

Wenn er nun nicht tot war? Vielleicht hat nur die Zeit Macht über das unsichtbare, furchtbare Wesen. Wozu sollte es diesen durchsichtigen, ungreifbaren, geisterhaften Leib geben, wenn er gleich uns Schmerzen, Wunden, Krankheit und vorzeitige Zerstörung fürchten müßte?“

Wie diese wahnsinnige Geschichte ausgeht, solltet ihr selbst lesen… 😉

Wo begegnet man dem Horla heute?

Im Film Diary of a Madman (1963) mit Vincent Price und ich glaube, keiner kann „the Horla“ so mysteriös-beängstigend aussprechen wie er im Trailer ab 0:19min. Das Drehbuch basiert lose auf „Der Horla“: der Richter Simon Cordier (Vincent Price) ist vom Geist eines Mörders besessen, den er selbst in Notwehr töten musste. Der mörderische Geist will Cordier dazu bringen, dort weiterzumachen wo er aufgehört hat. Letztlich sieht Cordier als einzigen Ausweg, sich selbst auf den Scheiterhaufen zu verbrennen. Der Film ist dank Vincent Price kein Flop, jedoch hat er gegen Ende zu starke religiöse und moralische Töne, die nicht nur der ursprünglichen Story völlig fehlen, sondern auch denen von Guy de Maupassant völlig widersprochen hätten.

Auch in der Star Trek-Episode “Wolf in the Fold“ taucht eine Horla-artige Lebensform auf, die sich von Angst ernährt – und besonderes Frauen im Beuteschema hat, weil sich diese schneller fürchten. Kirk beamt die Kreatur zurück ins All, wo es aus Mangel an sich fürchtenden Substanzen & Lebewesen verhungern muss. Das waren noch Drehbücher – da wird das Universum schwach! 🙄

 

5.00 avg. rating (95% score) - 1 vote

Einfach Dranbleiben!

Skurriles, Düsteres, Morbides im Abo! Vernetze Dich mit dem schwarzen Planeten & Shan Dark:

15 Responses to Horla – Monster im Portrait

  1. Melle Noire 15. Juni 2012 zu 02:43 #

    Hi!

    Wie versprochen habe ich nun den
    Artikel vom Smartphone aus gelesen,
    gemütlich eingekuschelt im Bett… 😉

    Eine sehr interessante Kreatur, faszinierend.
    Teilweise denkt man da auch unwillkürlich an
    „Supernatural“, dort kommen derartige Wesen
    auch mal vor. 🙂

    Dunkle Grüße! 🙂
    Melle

  2. Simone 15. Juni 2012 zu 09:48 #

    Toller Artikel! Danke dafür. 🙂

    Auch wenn mir jetzt ein wenig gruselig ist …

  3. Andreas 15. Juni 2012 zu 12:58 #

    Oh oh, seit einer Woche hab ich massive Schlafstörungen… Ich hab immer gedacht, es wär die Einsamkeit, die nachts neben mir liegt und mir die Decke klaut… aber vielleicht doch ein Horla?

  4. Tialda 16. Juni 2012 zu 22:09 #

    Toll geschrieben 🙂 Ich -muss- es lesen <3… und werde ab jetzt noch ein Stück paranoider in den Spiegel sehen *augenroll*

  5. solitary_core 10. Juli 2012 zu 10:56 #

    war ne weile nich online, sorry darür ^_^

    mir fallen da gleich 2 Wesen ein die auch Horla sein könnten, ich vermute sogar das sich der guter Herr King da hatt inspirieren lassen, denn ausser das Pennywise aka ES nur für Erwachsene unsichtbar ist passen alle Charakeristka.

    Wesen Nummer 2 ist eher ein InternetMythos das auf den Namen Slenderman hört, ihn sieht man eher zufällig, aus den Augenwinkeln herraus, ansonsten ist wenig bekannt.
    Wer Minecraft kennt wird sicher auch schon den Enderman begegnet sein, die sind schlimmer als die Creeper da die sich ja teleportieren können =P

    http://www.youtube.com/watch?v=shLHb270840 das Video zur „know your meme“ Episode 😀

  6. Shan Dark 10. Juli 2012 zu 22:00 #

    @solitary_core: hey, welcome back! Ich hab dich wirklich vermisst O_O. Demnächst bitte „Langzeit-Internetkuren“ vorher genehmigen lassen. 🙂
    Mal wieder ein interessanter add von Dir, der Slender Man. Das wäre eigentlich auch mal ein eigenes, cooles Monster im Portrait gewesen, was ich noch nicht kannte vorher. Der Slender Man (oder deutsche „Großmann“) hat mich aber irgendwie sofort an Jack Skeleton von „Nightmare before Christmas“ erinnert – lag wohl an der Spindeldürrigkeit. Wer hier von wem abgeguckt hat und ob überhaupt, bleibt allerdings fraglich.
    Allerdings passt beim Slender die Unsichtbarkeit nicht, was ich einen wichtiges Charakteristikum des Horla finde. Slender Man ist nicht immer unsichtbar, nur manchmal. Und eine größere Anzahl von Armen besitzt der Horla auch nicht. Aber gut, man weiß es ja nicht genau… Slender Man könnte daher durchaus eine moderne Weiterentwicklung des „alten Horla“ sein.

  7. solitary_core 16. Juli 2012 zu 12:15 #

    dachte eher an Pennywise und Horla, denn Es macht sich ja nich umsonst die Mühe die Kinder da in Angst und Schrecken zu versetzen ^_^.
    Und selbst die Spinnenform am ende ist sicher nicht seine wahre Gestalt, es passte nur zu gut in den Kontext mit den eingesponnen andren Opfern.
    Und Es hatte ein magisches Leuchten das seine Opfer in Hypnose versetzte allerdings auch später dann Verletzungen anzeigte … vieleicht sollteste nochmal das Buch oder den Film rauskramen ♥

    Ärztliche Atteste , könnte problematisch werden, seit Dr. Doom und Dr. Strange mit bekommen haben das ich ne 2Meinung eingeholt hatte sind die garnich gut zu sprechen, Dr Banner hatt eh nen Problem mit seinen Temprament und Dr. Conners passt rein mental nich zu mir, er ist gefühlskalt wie ne Echse 😀
    gut etwas einseitig hier nur Doktoren aus diversen Marvel-Universen zu nehm aber das passte grad zu gut :>

  8. solitary_core 19. Juli 2012 zu 23:08 #

    Hab noch ein Wesen gefunden das in gewissen Sinne Horla sein könnte, auch wenn der ”Daemon“ kein unnatürlichen Hintergrund hatt sondern in dem Kontext ausschlieslich auf dem Linux-Daemon basiert.
    Ok von Angst ernährt er sich auch nich direkt, eher finanziert er sich damit das er sich wie ein Parasit deren IT-Abteilung infiltriert, deren Struktur optimiert und gewisse Gelder abzweigt. Wenn sich die infizierte Firma dagegen wehrt vernichtet der Daemon einfach deren Kundendaten, also in gewisser Weise eher Angst als Hebel statt Nahrung.
    Da der Daemon eine logische Struktur im internet ist hat er auch keine Form in dem Sinn, zumal es eh keine einzelne Datei ist sondern ein gigantisches Netzwerk von kleinen Programmteilen verteilt im Netz, jedes dieser Bestandteile mit eigener Aufgabe und Verwendumgszweck.

    Hm sowas zu schreiben ohne zuviel zu verraten is verdammt schwer, mein Respekt dafür ^_^

    „Daemon” von Daniel Suarez ist ein HighTech-Thriller in dem ein Detective ein paar Morde aufklären soll im Umfeld einer führenden Spiele-Firma.
    Im Zuge dieser Ermittlungen kommt er in ein Komplott von weltumspannender Grösse.

    Hatte meinen Spass mit den Büchern, während Daemon wie ein Krimi anfing und sich mehr und mehr in Richtung Film Noire (gibs dazu eigentlich nen literarisches Äquivalent ?) ging, brachte „Darknet” die Geschichte in feinster Cyberpunk Manier zu einem Ende, zumindest is es befriedigender als der Cliffhanger am Ende vom Erstling.

    Momentan befasse ich mich mit William Gibson, bin bei einem Flohmarktstand auf „Biochips“ gestossen. Ich weis das das der 2. Teil der Sprawl-Trilogie ist, ist aber nett mal selber zu lesen woher die meisten Cyberpunk Schöpfer ihre Inspiration beziehen, den grade die SprawlTrilogie hat das Bild des Genres geprägt wie kein anderes Werk, so finden sich selbst in „Daemon“ bzw „Darknet“ von 2009 immernoch Verweise und Anlehnungen zu „Count Zero“ von 1986, so der Name der amerikanischen Orginalausgabe und den dortigen Veröffentlichungen.

  9. Shan Dark 21. Juli 2012 zu 21:36 #

    @solitary-_core: „Daemon“ von Daniel Suarez scheint echt ein interessanter Techno-Thriller zu sein – Danke Dir für den Tipp!
    „Auch wenn das Buch reine Fiktion ist, sind die dargestellten Technologien und Methoden doch sehr real, warnt Suarez. „Das erklärt, warum viele IT Fachleute die Geschichte so beunruhigend finden.“ (www.fictionbox.de)
    Ich glaub, das muss nicht nur ich mal lesen, sondern das muss ich auch mal meinen IT-Leuts empfehlen. Sollen die sich ruhig auch gruseln ;-).
    Aber ich bin ja schon verblüfft, in was Du alles den Horla wiedererkennst. Du hast eine phantasievolle Kombinatorik, da werd ich blass. Dennoch kann man den Horla nun bestimmt nicht auf jegliches unsichtbares, aussaugendes Wesen anwenden. Wobei die Parallelen zu einem Virus-Hacker-Dämon, der sich unsichtbar durch Netzstrukturen frisst und ihre Bankkonten leert durchaus Charme hat, das gebe ich zu. Aber der Virus wurde ja programmiert, soweit ich es verstanden habe, von seinem Schöpfer. Anyway, interessante Parallele. Ach und übrigens sind Cliffhanger wohl nie befriedigend. Aber wirkungsvoll 😛

    Das Pendant zum Film Noir ist der Roman Noir. Hier fand ich das Genre ganz gut beschrieben: http://www.mordlust.de/roman_noir.php
    „Noir ist mehr als bloße Kriminalgeschichte. Sie zeigt die dunklen Seiten des Lebens in einer Gesellschaft, die uns vertraut ist, hinter deren Fassade jedoch die schlimmsten Abgründe lauern.“

  10. solitary_core 22. Juli 2012 zu 12:15 #

    Heist also „Alma“ oder „Alessa“ sind dann keine Horla ? ^_^
    Gut Alma Wade ist und war eine Schlüssel-Figur für den HorrorShooter „F.E.A.R.“ sowie dessen Nachfolger und Addons, denn als Mensch war sie schon begabt, allerdings ist sie bei Spielbeginn schon ein Geist, und ohne die Fesseln ihres irdischen Körpers ungleich mächtiger …
    Klassifizierung wäre wohl eher nen Poltergeist 😀

    Alessa Gilespie hingegen hatt selber keine Macht, sondern scheint eher ein Gefäss zu sein um sich zu manifestieren.
    Das interresante daran ist eher die Tatsache das „Silent Hill“ jeden ‚Gast‘ seine eigene Version der Hölle zeigt, weshalb Harry Mason und James Sunderland zwar beide dort umherrätseln, allerdings sonst keine Verbindung zueinander haben …
    Bin allerdings weder der Meinung das das alles Allessa’s Schuld ist, noch bezweifle ich das die Entität klar als böse zu bezeichnen ist, andernfalls hätten dort gefangenen Helden garkeine Chance den Albtraum zu überleben. Wenn ichs mir Recht überlege scheint das eher was von einen SeelenVampir zu haben allerdings ist dieses Monster weitaus mächtiger, hatt schon lovecraft’sche Ausmasse, auch wenn , oder grade weil der Horror bei Silent Hill eben nicht auf dem Bildschirm sondern im Hirn der Spieler erschaffen wird.

    Bei den klassichen Silent Hill Spielen ( 1 bis 3) sind verdammt viele Anspielungen an viele Horror-Szenarien und deren Schöpfer, die Szene im Diner mit dem Fliegevieh bei Nebel und die Bachman-Strasse im ersten Spiel sind sicher keine Zufälle.

    Würde jetzt hier nen Link einfügen zu gameone, genauer zu den blog Abschnitt „bis zum bitteren Ende“, zum einen weis ich nich wie das hier funzt (schreib das Ganze hier über nen Handy , Nokia 5230 um genau zu sein 😀 ) und zum andren is da immernoch Frage zwecks Fremdseiten und sowas alles.

    Aber genug offtopic.

    ^^’*,..,*’^^

  11. Shan Dark 22. Juli 2012 zu 13:32 #

    Ein Link ist kein Problem, nur mehrere 🙂 – einfach Internetadresse kopieren und hier einfügen. Via Handy ist das natürlich immer bisschen umständlich.
    Aber wie bist du jetzt auf Silent Hill gekommen? Alles was ein Seelenvampir ist, da kann aus meiner Sicht schon der Horla der historische Vorläufer sein. Aber ich kenne davon weder Film noch Spiel, sorry.

  12. solitary_core 22. Juli 2012 zu 23:29 #

    Konnte ja Alma nich alleine da stehn lassen, und da Samara (oder Sadako, je nach Quelle ) nicht wirklich viel anders macht als Alma durfte halt Alessa ran.

    Da das Wesen in Silent Hill eben auf Grund der Seele und Vergangenheit die private Hölle generiert, wird es wohl auch daraus einen Nutzen ziehen.
    Ich mein mann hätt ja auch genausogut sowas machen wie das Alien aus „the Thing“ und den ganzen Psychokäse aussen vorlassen, aber dann wärs auch nix andres als ne Monster-Schnetzelei, zu der Resident Evil neuerdings verkommen ist, spätestens seit dem 4. Spiele-Teil …

    Silent Hill ist eben mehr als die Kleinstadt, die verlassen wurde weil das Kohlepflöz unter ihr in Schwehlbrand geriet und neuerdings nun Wohnsitz einer Wesenheit ist die gerne mal die Realität anpasst.

  13. solitary_core 24. Juli 2012 zu 12:34 #

    so nun aus nen Internetkaffee 😀

    hier der Link zu dem nicht „let’s play“ genannten „let’s play“ XD

    (wobei hab das zum ersten SH teil noch nich gesehen, wenn Wolf aber das System aus seinen ersten Silent Hill beibehalten hatt ist es trotzdem sehenswert ^^ )

    http://www.gameone.de/blog/2012/7/bis-zum-bitteren-ende-silent-hill-teil-6

  14. Shan Dark 24. Juli 2012 zu 21:09 #

    🙂
    Ich hab mal reingeschaut ins „lets play“, aber Spielewelten sind irgendwie nicht mein Ding. Und das Vid geht über eine Stunde! Aber andere Leser inspiriert es vielleicht… thanks!

  15. NorthernSon 5. Januar 2015 zu 14:34 #

    Ich vermute dass der Horla angelehnt ist an die Sagengestalt des Alps, welcher sich einem Schlafenden auf die Brust setzt und ihn die Lebenskraft im Schlaf aussaugt. Bei dem Bild ganz oben musste ich unwillkürlich an das Bild „der Nachtmahr“ von Johan Heinrich Füssli denken.^^

Schreibe einen Kommentar