Gastbeitrag r@zorbla.de – Top 5 Filme

Nein, r@zorbla.de und ich haben uns nicht abgesprochen, dass wir uns die zwei zur Auswahl stehenden Themen Filme oder Cover bei den Top 5 of the Goth (1) aufteilen. Aber es hat sich so entwickelt ;-). Während ich aus Mangel an Entscheidungsfreude wenigstens meine Top 5 Coverversionen gewählt habe, hat es r@zorbla.de geschafft aus seinem beachtlich großen und prall gefüllten Filmregal (seen it!) fünf Favoriten rauszuziehen. Trotzdem, so einfach ist es ihm auch nicht gefallen… lest selbst in seinem Gastbeitrag:

„Top 5“ bereiten mir grundsätzlich Unbehagen. Einerseits, weil dies natürlich eine höchst flüchtige Empfindung ist. Andererseits stehen Werke aus Musik und Film bei mir selten in einer eindeutigen Wertungsreihenfolge. Daher ist die Reihung im folgenden Fließtext lediglich prosaischen Ursprungs und stellt keinerlei qualitätsbedingte Rangfolge dar. Zudem ist zu beachten, dass ich deutsche Synchronisierungen selten gut finde. Meine Filme sind daher immer die O-Ton-Varianten.

Wie ich schon an verschiedenen Stellen gelesen habe, scheinen „Top of the Goth Filme“ bei den meisten gleich ein Ohrenklingeln in Richtung Vampirfilme zu verursachen. Dabei haben doch die vorangegangenen Gothic Fridays gezeigt, wie vielschichtig „unsere Szene“ ist. Meiner Ansicht nach muss es keineswegs um Filme mit Szenestempel gehen und insbesondere braucht nicht jeder der Top-(„of the Goth“)Filme einen langlebigen Herrn mit übermäßigem Zahnwuchs und blutleeren Lakaien.

Mir genügen da auch weniger klischeehafte Themen, die ihre Düsternis nicht unbedingt jedem mittels Burgruine und Fledermaus direkt ins Gesicht schreien. Zugegeben, einer ist doch dabei: „Dracula“ mit Bela Lugosi von 1931. Diese Verfilmung des klassischen Motivs ist einer der ersten Tonfilme. Aus diesem Grund hat man damals einiges anders gemacht, als dies heute der Fall ist. Man konnte sich einfach nicht vorstellen, wie etwas anderes als die beim Filmen aufgenommenen Dialoge und Geräusche irgendeine akustische Bereicherung darstellen konnte. So kommt dieser Dracula wunderbar beklemmend und vorsichtig ohne jegliche Filmmusik daher (es ist lediglich einmal Musik zu hören, und zwar als in der Handlung welche abgespielt wird). Das wird durch das unübertriebene Bühnenbild noch unterstrichen.

Ein etwas anderes Grauen stellt die schräge Welt in Richard Fleischer’s Soylent Green von 1973 dar. Nach einer Kurzgeschichte von Harry Harrison („Make Room! Make Room!“) ist die Überbevölkerung im vollen Gange, Wohnraum und Nahrung sind Mangelware und der Umgang mit dem Tod ist für einige Personen dieser Gesellschaft eine besonders pikante Aufgabe… Die Beschreibung dieser Situation mit ihren groben Ritualen, ihrer Geheimnistuerei und dem großen Gefälle zwischen Arm und Reich wird in diesem Film eher nebenbei erzählt. Die vorgebliche Hauptgeschichte besteht darin, dass Charlton Heston in der Rolle eines ruppigen Polizisten einen Mordfall aufklären soll. Währenddessen entdeckt er allmählich eine der grausigen Wahrheiten dieser Zeit. :Wumpscut: verwendete für seinen Kulthit Soylent Grün übrigens Samples der deutschen Version dieses Films. Ich finde hier nicht nur die Stimmung zwischen Gangsterfilm, SciFi und Horror ansprechend, sondern auch die Besetzung. Charlton Heston konnte eben super ruppig sein, und ich fand Edward G. Robinson (in seiner letzten Rolle) und Celia Lovsky (als Exchange Leader) sehr gut.

Etwas moderner geht es da in The Matrix zu, wenn man nicht schon wieder Blade Runner nennen will. Da die Filme bei mir ja eher mehr oder weniger auf derselben Stufe stehen, ist mir das aber egal. Zum einen bin ich als Informatiker und Technik-Freak von dem SciFi-Anteil und den Effekten von The Matrix fasziniert. Andererseits wird mein inneres Gruslon sowie der Hobby-Erkenntnistheoretiker von der umgebenden Geschichte angesprochen.

Das Ganze gewürzt mit dem kindlichen Neo, den scheinbar allmächtigen Agents und der visuellen Darstellung der relativ öden „Realität“, die an Industrieruinen und Steampunk erinnert. Da ist ja schon fast für jeden was dabei 😉

Wieder etwas zurück in der Vergangenheit und weg von SciFi und Philosophie finde ich, dass John Carpenter’s The Fog ein bis auf die Schlußszene sehr atmosphärischer (und für den Großteil der heutigen Jugend zu langsamer) Grusler ist. Hier werden Stimmung und Schrecken noch mit Musik erzeugt und mit dem, was man in den Bildern nicht sieht. Gerade, dass man fast über den gesamten Film hinweg an der Grenze zwischen Aberglaube und realer Bedrohung (welcher Art auch immer) gehalten wird, macht hier die Stimmung und Spannung aus. Die Schauspieler sind fast egal, auch wenn die junge Jamie Lee Curtis definitiv erwähnenswert ist. Die drei besten Darsteller in diesem Film sind jedenfalls die unaufdringliche Musik, die Landschaft und der Nebel mit den undefinierbaren Schatten darin.

Obwohl ich ja unbemerkt schon mehr als 5 Filme genannt habe, ist mein fünfter für heute Stanley Kubrick’s The Shining. Die Fans des Buches mögen den Film nicht unbedingt, doch mir gefallen beide Versionen: Buch und Film. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich Stanley Kubrick genial finde und Stephen King’s Bücher größtenteils ebenfalls.

Rein handwerklich ist The Shining perfektionistisch gut. Alleine die Einstellungen und einige der Visualisierungen sind optimal beengend oder prima Schocker. Noch heute können Mädchen in Hotelkorridoren für einen entsprechenden Effekt sorgen. Was würde erst passieren, wenn man zum Spaß einen Fahrstuhl mit Blut anfüllen würde… 😀

Das verstörende Thema des geistigen Verfalls im Sinne der Hinkehr zu einer Besessenheit wird hier meiner Meinung nach sehr plastisch dargestellt. Wie es eben manchmal bei King ist: Von der fast heilen Welt ins totale Chaos, und niemand kann etwas dagegen machen – in diesem Fall, weil niemand da ist. Und diese Isolation hat Kubrick einfach und wirkungsvoll dadurch dargestellt, indem er in langen Szenen den Alltag zeigt: Einzelne Personen bewegen sich in einem großen Gebäude auf einem riesigen Gelände, das sich fast im Nirgendwo befindet.

Ich könnte noch viele düstere, verzweifelnde, gruselige, beklemmende Filme nennen, die sich durchaus auch mit den hier genannten messen können. Doch diese Auswahl zeigt vielleicht eine gute Repräsentation.

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11 Responses to Gastbeitrag r@zorbla.de – Top 5 Filme

  1. Melle Noire 19. April 2011 zu 11:47 #

    Hi!

    „Soylent Green“ habe ich bislang
    leider noch nicht gesehen.
    Hat sich nie ergeben irgendwie…
    Aber thematisch interessiert mich
    der Film schon!

    „Matrix“ ist natürlich ein absoluter
    Oberhammer und zählt auch zu meinen
    Lieblingsfilmen ! 🙂

    „The Fog“ mochte ich früher mehr
    als heute. Aber trotzdem ist er in
    meinen Augen immernoch ein guter Film!
    Also ich rede vom alten, ich weiß jetzt
    nicht ganz genau, in welchem JLC spielt…
    *grübel*… Ist schon ne Weile her, daß ich
    „The Fog“ zum letzten Mal gesehen habe,
    das Remake hab ich nicht gesehen..

    Kommen wir zu „The Shining“…
    Also ich hab nie verstanden, was so
    viele Leute an dem Film so toll finden… o.0
    Ich fand den schon immer sterbenslangweilig,
    Schlaftabletten sind gar nix dagegen… *fg*
    Ganz ganz grauenhaft…

    „Dracula“ mit Bela Lugosi ist durchaus
    interessant aber auch eher weniger
    mein Fall…

    Dunkle Grüße! 🙂
    Melle

  2. shan dark 19. April 2011 zu 15:20 #

    Also „mein inneres Gruslon“ fand ich ja echt klasse – lass Dir das patentieren, sonst betreibe ich Wortklau! 😀

    Dass Du ein Hobby-Erkenntnistheoretiker bist, wusste ich noch gar nicht – das sollten wir mal bei Gelegenheit und eine Gläschen Wein vertiefen.

    „Soylent Green“ ist der Einzige in Deiner Aufzählung, den ich nicht kenne. Aber das wird sich bald ändern. Klingt jedenfalls sehr interessant.

    Bei Deiner Beschreibung von The Fog ist mir wirklich erstmal aufgefallen, woran es vielen heutigen Gruslern-Schockern-Horrorfilmen mangelt – und warum sie mir daher wohl oft nicht gefallen. Der Mensch fürchtet sich am ehesten vor dem Unsichtbaren, Unbekannten, Undefinierbaren. Damit spielt z.B. Alien (was man ja im 1. Teil nie komplett zu Gesicht bekommt) und natürlich The Fog ganz grandios. Denn eigentlich ist da auch irgendwie nix schlimmes im Nebel, aber man gruselt sich trotzdem, weil es ja sonstwas schlimmes sein könnte. Bei den Filmen heute wird einfach viel zu viel und oft auch viel zu früh im Film gezeigt. Kein langsamer Spannungsaufbau, alles muss schnelle Schnitte haben… ich rutsch da oft raus aus dem Film und dann ist gruseln schwierig. Dann ekelt man sich höchstens oder zuckt bei irgendwelchen Gewaltszenen zusammen.

    The Shining fällt für mich in eine ähnliche Kategorie… langsam anfangender, aber ein sich gut aufbauender Schocker. Allerdings wird das Grauen ja hier brachial deutlich. Komisch, dass Melle nix mit anfangen kann. Aber ist halt Geschmackssache.

    Der Dracula mit Bela Lugosi – nun… hat ja nicht nur Film- sondern dann via Bauhaus auch Musikgeschichte geschrieben. Gute Wahl! Gefällt er Dir besser als „Nosferatu“ oder gleichwertig?

  3. r@zorbla.de 19. April 2011 zu 19:55 #

    Ob ihr mit “Soylent Green” bisher was verpasst habt oder nicht, liegt ganz an euch. Im Gegensatz zum Dracula und The Shining hat SG noch ein paar Ecken und Kanten. Dort gibts eben Schmutz und Rohheit, und die Inszenierung ist auch noch vergleichsweise simpel. Visuell nicht ganz so düster wie Blade Runner, aber auch mehr in Richtung Verfall als in Richtung schöne, neue, saubere Zukunftswelt.

    Bei The Shining halte ich es wie Shan: Ein friedlicher Anfang, zermürbende (langweilige…) Isolation, in der gute Vorsätze und deren Umsetzung immer weiter auseinanderdriften, bis hin zum spektakulären Knall. Ich finde derartige Filme noch gut, weil sie in ihrer Erzählweise einem Buch ähnlicher sind. Z.B. Dracula + Kerze + Whisky = gepflegte Düsterstunde. Anders dagegen Matrix: Das ist mehr Pizza + Bier style, am besten mit Surroundanlage. Das mit der Kerze kommt dann danach, wenn man wieder über die philosophischen Hintergründe nachdenkt oder diskutiert. Dann aber besser Wein als Whisky (ich komme darauf zurück).

    Wie ich schon schrob, kan ich eine „Top“ologie nicht recht herstellen. Bei der Frage Dracula (1931) versus Nosferatu (1922) kann ich daher nur sagen: Nosferatu finde ich auch sehr gut. Ich würde mir einfach je nach Grundstimmung lieber den einen oder den anderen ansehen. Nosferatu finde ich visuell irgendwie „unwirklicher“, aber er ist auch irgendwie anstrengender.

  4. Andre 19. April 2011 zu 20:36 #

    Ich würde mich gerne zu „Shining“ äußern.
    Kunst ist ja gewöhnlich Geschmackssache aber gerade bei Stanley Kubrick Filmen ist es so das man sie mag oder nichts mit ihnen anfangen kann. Ich persönlich finde die Spannung und vor allem Jack Nicholson so toll an dem Film, denn Jack Nicholson spielt auch in diesem Film seine Rolle verdammt gut und ist auch so ein sehr genialer Mensch.
    Finde aber das in dem Film zu wenig auf das Shining eingegangen wird, und vielleicht gerade deswegen der Film etwas unübersichtlich rüber kommt. Und auch hier ist das Buch viel besser als der Film.

  5. shan dark 20. April 2011 zu 08:28 #

    @Andre: Da hast du recht. Das Shining, diese Gabe des Sohnes, geht im Film in der Handlung irgendwie unter. Im Buch ist es eindeutiger, klarer. Wobei ich den Film nicht wirklich schlechter fand als das Buch. Ist schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, aber ich kann mich noch erinnern, dass ich beim Film das Ende nicht so gut fand wie im Buch.

    @r@zorbla.de: Ist ja auch mal eine Idee, Filme nach ihrer Begleit-Atmosphäre in Bezug auf Essen und Trinken zu bewerten…
    Nosferatu „unwirklich“ – meinst Du Max Schreck als Vampir oder den Film an sich? Jo, anstrengend, man muss halt die ganzen Tafeln lesen… 😀

  6. r@zorbla.de 20. April 2011 zu 08:56 #

    @Andre: Stimmt schon. Ich mag beide. Ich sehe beide als unterschiedliche Sichtweisen auf dieselbe Situation, wobei sich das Buch mehr mit den Belangen und Mysterien des Jungen beschäftigt, und der Film mehr mit denen des Vaters.

    @Shan: Beides finde ich „unwirklicher“. Beim FIlm an sich liegt das an den vielen Kleinigkeiten: Wahl der Einfärbung, Belichtung, Szenenbild und an der alten Technik, die dem ganzen noch so etwas surreales hinzufügt. Max Schreck wirkt meiner Ansicht nach gegenüber den anderen Schauspielern weit weniger gespielt, so dass er hieran auch seinen Anteil hat.

  7. Guldhan 20. April 2011 zu 13:59 #

    »Soylent Green ist Menschenfleisch« …ein Zitat, das innerhalb des Films und für mich auch innerhalb der Musik einen Meilenstein setzte sowie ganz nebenbei das Interesse für das jeweilige Genre anstieß.

    Der Film ist definitiv sehenswert. Allerdings sollte man sich des Alters jenes Streifens bewusst sein. Wer somit nur diese neuen und hochstilisierten Endzeitdramen gewöhnt ist, dem wird der Film allzu schrullig und flach entgegentreten.
    Da dieser nicht mit surrealer und technikgestützter Bildgewalt daherkommt, sondern allein durch seinen ungeschminkten Realismus die innere Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Endzeit unterbreitet. Was durch eben diesen Bezug zur Realität recht beängstigend sein kann: Schaufelbagger als Demonstrationsbrecher, die Aufteilung und der Umgang mit Wasser innerhalb der gesellschaftlichen Klassen, urbane Toxizität sowie ganz banale Einschläferungszentren. Und man beginnt sich zu fragen, wie dünn wohl die Trennwand zur heutigen Zeit ist….

  8. El Mariachi 23. April 2011 zu 13:20 #

    Schöne Auswahl, die vorgestellten Filme spiegeln ja einige Highlights der Filmgeschichte wieder.

    Ich würde gar nicht wissen welche Top 5 ich nennen würde, habe so viele …

    Anbei noch ein kleiner Tipp von mir, wer Charlton Heston als Schauspieler mag, als Privatmensch und auf sein Waffenspleen will ich hier nicht eingehen, und das Genre Science-Fiction mag, dem empfehle ich bei einem gemütlichen Video/DVD-Abend folgende Filme mal hintereinander, kann man natürlich auch einzeln, anzuschauen:

    Soylent Green (1973)
    Der Omega Mann (1971)
    Planet der Affen (1968)

  9. shan dark 25. April 2011 zu 19:40 #

    Dank Ostergeschenk gestern „Soylent Green“ gesehen – ich danke sehr für den Tipp! Ein genialer Film (ich hab ja kein Problem mit alten Schinken und mag die eher als moderne Endzeitdramen, die mir zu effekthascherisch sind). Ich fand es fast schon unheimlich, wie viele Parallelen zur heutigen Zeit bereits in den 70ern antizipiert wurden. Wie krass und real die Überbevölkerung, die von uns auch nicht mehr so weit entfernt ist, dargestellt ist. Wie wenig wert der einzelne Mensch ist – Abfallbeseitigung, Schaufelbagger und so. Dass die letzten 20 Lebensminuten in den Einschläferungszentren schöner sind als das gesamte Leben und die Menschen dort am glücklichsten sind. Die Zentren fand ich übrigens in ihrer Umsetzung gar nicht mal so schlecht – ein schöner Tod schien mir das zu sein. Natürlich nicht mit allem was danach folgt. Übrigens Guldhan: Du hättest nix verraten sollen…

    Nach dem Film weiß man unsere noch einigermaßen natürlichen Nahrungsmittel gleich viel viel viel mehr zu schätzen. Wenn ich mir überlege nur noch solche gelben, roten und grünen Pelletz essen und für zwei Äpfel und einen Strunk Porree 250 $ bezahlen zu müssen… aber es ist für die Zukunft nicht so abwegig, wenn man sich mal bisschen informiert. Vermutlich aber 2022 noch nicht.

    Also ein wahrhaft sehenswerter Film. Auch wenn ich wohl niemals ein Charlton Heston Fan werde. Ich kann an dem überhaupt nix finden und denke, das hätte auch genauso gut ein anderer Schauspieler hingekriegt – vllt. sogar mit besserer Mimik noch.

  10. r@zorbla.de 25. April 2011 zu 21:28 #

    @Shan: Herzlichen Glückwunsch… und was für ein jämmerliches teures Gemüse da verkauft wird…

  11. solitary_core 25. Juli 2011 zu 14:51 #

    intressant, die „Matrix-Trilogie“ aus der Gothik Perspektive zu betrachten hab ich bisher noch garnich, aber ich dachte mir schon das ich da einige Ebenen nich mitbekommen hab. Was ich an Matrix gut finde is die unterschwellige Mehrdeutigkeit, grade in Bezug auf Namen, Dialoge und Ereignisse, ganz klasse fand ich das Orakel, als sie Neo prüfen soll ob er den nun der Eine sei, oder die Computer-Inder in der U-Bahn, die ihre Tochter Retten wollen und mal eben erklären das Liebe nur ein Wort ist, es is der Wert dem wir dem Wort geben, der wichtig ist.

    Filme im O-Ton guggen ist eh besser find ich, da im deutschen gerne mal Murks gemacht wird mit einigen Übersetzungen …

    auch wenn ich bei japanisch bisher eher streiken muss, ausser gewisse wiederkehrende Worte versteh ich garnix ._.

    Fritz Lang’s „Metropolis“ würde ich hier gerne noch erwähnen, bildgewaltig (was auch kein wunder ist bei einen Stummfilm XD ) erzählt es die Geschichte eines „doppelten Lottchens“ und hatt gewisse Elemente des Film Noire, grade die Verwicklungen um Maria sind grandios find ich.

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