4 Jahre Out of Grave

Am 29. April 2010 erhob sich der Planet Erde aus seinem Grab. Jahre zuvor wurde der damals noch blaue Planet von seinen Bewohnern abgelebt, zerstört und unsanft im Weltall begraben. In einer Aprilnacht vor vier Jahren buddelte sich der Planet tapfer aus dem Erdengrab, bis er das Mondlicht erblickte. Er sah schwarz und ziemlich rotten aus. Doch sein Gehirn funktionierte noch sehr gut. Der schwarze Planet konnte sich an seine lange Geschichte als Erde erinnern – aber nur noch an die düsteren, morbiden Geschichten, an extravagante Orte und absonderliche Begebenheiten. Der Mantel der Nacht hatte sich auch über seine Erinnerungen gelegt. Schnell stellte er fest, dass es weit draußen am Rande des Universums und im galaktischen Untergrund Wesen gibt, die sich für seine Erinnerungen, Geschichten und Gedanken interessierten. Der schwarze Planet wusste das sehr zu schätzen, erzählte weiter und sammelte so immer mehr Freunde und Fans ein, die wie er nachtaktiv waren und ihre Eigenarten mit absonderlichem Geschmack pflegten. Er nannte sie liebevoll Planetarier. Eine davon war ich, Shan Dark. Ich kümmere mich als Planetenkönigin um seine dunklen Begierden 😉 und reichere sein Planetengeflüster mit meinen Erlebnissen an. Nachzulesen ungefähr 3-4x im Monat genau hier.

Die planetarischen Wesen

In den vier Jahren seit die Erde wie ein interstellarer Zombie als schwarzer Planet zurückgekehrt ist, haben ihn 210.000 Planetarier besucht. Im vergangenen 4. Jahr waren es 96.000 und somit 43% mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden seine schwarzen Seiten über die vier Jahre mehr als 570.000 mal angesehen.

Über 70% landen hier über Suchmaschinen, 20% davon über die Google Bildersuche. In den Tagen vor Halloween 2013 gab es eine totale Invasion der Googlianer, die auf dem schwarzen Planeten fündig wurden! Spooky war das. Ansonsten kommen die Besucher noch über gespeicherte Lesezeichen oder Browsereingabe von www.der-schwarze-planet.de und 10% über Links von anderen galaktischen Seiten, davon die meisten über das Facebook-Universum.

Was die planetarische Statistik noch über die Planetarier weiß…

Mehr als die Hälfte aller Planetarier sind Männer (54%).
Über ein Drittel ist zwischen 25 und 34 Jahre alt, ein weiteres Drittel zwischen 18-24. Der Rest ist – so wie die Planetenkönigin – etwas älter.
80% der Planetarier kommen aus Deutschland, die Österreicher sind zu 9% vertreten, Schweizer zu 3%.
Fast ein Drittel surft mit dem Smartphone oder Tablet zum Planeten.

Die beliebtesten Planeten-Artikel

…sind eindeutig die skurrilen Reisetipps:

  1. Knochenkirche Kutna Hora in Tschechien
  2. Dracula-Schloss Bran in Rumänien
  3. Mumien von Palermo in Sizilien
  4. Krampus in Österreich und den Alpenregionen
  5. Krummer Wald in Polen

Es wurden zudem über 500 Gothic Guides im letzten Jahr heruntergeladen und der schwarze Planet bekommt deshalb bald eine eigene Seite, die jeden Gothic Guide für den Schnellzugriff auflistet. Auch die nächsten Jahre wird es wieder vorrangig Reiseberichte geben – über Paris, Wien, Tschechien, Polen und düstere Ecken in Deutschland. Aber natürlich gut in-the-mix mit den anderen Planeten-Themen.

Planeten-Gewinnspiel zum 4. Geburtstag

Damit wir alle in feierliche Grabesstimmung kommen verlost der schwarze Planet auch dieses Jahr wieder ein schwarzes Paket mit sechs düster-skurrilen Innereien!

DANKE DANKE DANKE für eure Treue, das manchmal lange Warten bis zum nächsten Blogbeitrag, grandiose Gastbeiträge & Interviews, euer Feedback und die Kommentare!

Zu gewinnen: Das schwarze Paket und seine 6 Innereien > Bildband, Hörbuch, Nosferatu-Blechschild, Schädel-Replik, Zombie-Absperrband, Kfz-Kennzeichenhalter Depeche Mode

Zu gewinnen: Das schwarze Paket und seine 6 Innereien > Bildband, Hörbuch, Nosferatu-Blechschild, Schädel-Replik, Zombie-Absperrband, Kfz-Kennzeichenhalter Depeche Mode

 

Mit dem schwarzen Paket gewinnt EINE/R von Euch diese sechs Sachen:

  1. Bildband mit Lost-Places-Fotografien von Marcus Rietzsch „Schon unser Heut ein Gestern ist“
  2. Gruselkabinett-Hörbuch „Der Eschenbaum“ von M.R. James
  3. Deko-Blechschild zu Murnau’s Vampirklassiker „Nosferatu“
  4. Schädel-Replik – mitgebracht aus der pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm zu Wien – ca. 4cm, aus Gips und glow-in-the-dark
  5. Zombie Absperrband – bereits gebraucht zur Absperrung des schwarzen Planeten vor äußeren Einflüssen
  6. Kfz-Kennzeichenhalter „Depeche Mode“ für echte Fans!

——————–  Macht mit! ———————–

Wie kannst Du am Gewinnspiel teilnehmen?

Das Gewinnspiel läuft bis zum 08.05.2014. Diesmal geht es wieder ums Reisen.

Was hast Du auf Reisen oder speziell in einem anderen Land gelernt?

Schreibe Deine Erfahrung, egal ob gut oder schlecht, in einen Blogkommentar.

Entweder Du beschreibst, was Du selbst für Dich von einer Reise mitgenommen hast, was sie Dir persönlich gebracht hat. Dazu gibt es den schönen Satz:

Der kürzeste Weg zu sich selbst führt rund um die Welt.
(H. Graf-Keyserling)

Oder Du hast einen Tipp zur Reisevorbereitung oder für unterwegs. Meiner wäre z.B. Shampoo, Deo oder ähnliches, das auslaufen kann, immer noch mal in eine Plastiktüte einzuwickeln, bevor es in der Waschtasche landet. Besonders bei Flugreisen, wo das Gepäck rüde hin und her geworfen wird, kann schnell etwas kaputtgehen und auslaufen. So hält sich die Sauerei in Grenzen bzw. in der Plastiktüte. Es gibt Taschen und Koffer in meinem Haushalt, die riechen schon seit Jahren nach einem Deo oder Duschbad…

Interessant wären auch Deine Erfahrungen zu Sitten und Bräuchen in anderen Ländern. In Italien ist es z.B. unhöflich, sich nach dem Essen einen Cappuccino zu bestellen (den nimmt man zum Frühstück!). Das signalisiert, man wäre nicht satt geworden. Will man sein Wohlwollen über das Essen bekunden, kann man „perfecto / magnifico / bueno“ sagen oder sich mit dem Finger ein imaginäres Loch in die Backe bohren. Auch ist separat zahlen in Italien ebensowenig erwünscht (stört den Betriebsablauf in Restaurants) wie nach dem Essen noch bei einem Gläschen gemütlich sitzen zu bleiben. In Rom hat man mir schon unaufgefordert, aber auch unmissverständlich die Rechnung hingelegt.

Wichtig! Es zählen nur Kommentare hier im Blog – dafür ist kein Login erforderlich. Antworten als Kommentar/Post in Facebook, Google+ etc. gelten nicht als Teilnahme. Ich kann sie auf fremden Plattformen nicht nachhalten und nachweisen über einen längeren Zeitraum und die Gefahr, dass etwas “durchrutscht”, ist größer. Macht einfach ein Copy+Paste davon hier in einen Kommentar.

Wie wird der Gewinner ermittelt?

Der Gewinner/in wird unter allen Kommentatoren nach dem 08.05.2014  durch zufällige Auslosung per Random.org ermittelt und bis spätestens Montag, 12. Mai 2014 per E-Mail über den Gewinn informiert.

Teilnahmebedingungen

– Das Gewinnspiel läuft 7 Tage – vom 02.05.2014, 0:00 Uhr bis 08.05.2014, 23:59 Uhr.
– Teilnehmen kann JEDER ab einem Alter von 18 Jahren.
– Jede Person darf nur ein Mal teilnehmen.
– Jeder Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass gegebenenfalls der Inhalt seines Kommentares für einen späteren Blogartikel zu diesem Thema auf dem schwarzen Planeten verwendet werden kann.
– Nur Kommentare hier auf dem schwarzen Planeten sind gültig.
– Kommentarspam wird nicht geduldet. Offensichtliche Fake-, Spam-, Mehrfach-, sinn- und inhaltslose Kommentare werde ich vorbehaltlos löschen – im Interesse aller ehrlichen Teilnehmer.
– Der Gewinner/in wird durch eine faire und zufällige Auslosung per Random.org ermittelt.
– Keine Barauszahlung des Gewinnes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Der schwarze Planet und die Planetenkönigin wünschen Dir richtig viel Glück!

 

Quelle Artikelfoto: (c) CREATIVA – Fotolia.com

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Einfach Dranbleiben!

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10 Responses to 4 Jahre Out of Grave

  1. Andra Noctuam 2. Mai 2014 zu 09:54 #

    Liebe Shan, liebe Leser,

    Ich habe überlegt was ich Euch hier hinterlassen könnte und tatsächlich etwas gefunden, das wohl ein guter Tip ist.

    Ich kann etwas über Paris sagen, daher mein Thema ein Tag in Paris.Ist schon ein paar Jahre her, aber ich denke ich bekomme es noch hin. Werde mich auch kurz fassen. 🙂

    Gesehen haben sollte man in Paris nicht die Mona-Lisa (ein langweiliges Ding) obwohl der Innenhof des Louvre bei Sonnenaufgang zur kalten Jahreszeit sehr toll aussieht mit seinen Glaspyramiden. LIeber nebenan durch den Palais Royal gehen. Es gibt einen kleinen Park im Innenhof und im umgebenden Bogengang sind viele kleine Geschäfte. Damals war dort u.a. ein Spieluhrenmacher. Ein schöner Ort an der sonst so touristischen Rue Rivoli. Wenn man schon mal dort ist, sollte man unbedingt eine heiße Schokolade bei Angelina trinken, ein alt eingesessenes Café östereichischen Ursprungs. Man kann den Kakao in Tüten, als Instantvariante zum Aufgießen mit Wasser mit nach Hause nehmen. Das wäre das Frühstück, dort bekommt man auch diese niedlichen kleinen Minigebäckteile. Den Vormittag könnt Ihr ganz klischeehaft nutzen um Jim Morrisons Grab (achtung, klein und 2. Reihe – leicht zu übersehen) zu besuchen, oder die Wasserspeyer auf dem Dach von Notre Dame zu sehen. Hier aber etwas zu trinken einpacken – das werdet Ihr brauchen wenn ihr wieder unten seid. Vielleicht habt Ihr dann noch Zeit, eines der vielen wunderbaren Pariser Geschäfte zu besuchen, wie das, in dem es alles rund um die Rose zu kaufen gibt, bis hin zur Rosenmarmelade. Fürs Mittagessen empfehle ich einen der sehr zahlreichen Pariser Teesalons, zum Beispiel denTea Caddy, einen Teesalon im englischen Stil mit dunklem Holz an der Seine mit Blick auf Notre Dame. Dort bekommt man Dinge wie z.B. Blätterteigpastete mit Lachs und Spinat für – für Pariser Verhältnisse – relativ kleines Geld. Als Nachtisch unbedingt den hausgemachten Schokoladenkuchen probieren. Wenn Ihr bei Laffayette seid, dann sucht das kleine Selbstbedienungsrestaurant. Dort gibt es zur Mittagszeit ein kleines Dessertbuffet mit frischen Früchten und verschiedenen Mousse und Cremes. Man kann eine Boule gehäuft voll machen und zahlt nicht so viel. Aus dem Fenster sieht man den Eifelturm – ein Blick für den man an anderer Stelle noch bezahlen muss. Wer Honig mag kann anschließend ein Glas des sündhaft teuren Honigs des Bienenvolkes der benachbarten Pariser Oper dort im Foyer kaufen – oder fährt zur Madleine und kauft dort im Maison du Miel direkt ein Glas Lavendelhonig…….der macht sich wunderbar mit dem grünen aromatisierten Tee von Mariage Fréres (der älteste Pariser Teehändler, großartiger Tee, hat auch ein kleines Geschäft bei Laffayette……wie Angelina übrigens auch). Laffayette hat einen eigenen Metrozugang und ist somit definitif etwas für verregnete Tage.
    Wenn Ihr dann abends mal ein großartiges Barbeque-Hähnchen essen wollt und Euch das Hardrockcafé zu voll ist, geht doch einfach zu Joe Allen, der amerikanischen Bar/Restaurant. Hausgemachte Barbequesauce und Coleslaw. Bei schönem Wetter sollte man den Sonnenuntergang von den Treppen vor Sacre Coeur genießen.
    Ein wundervolles Erlebnis.
    Wenn Ihr dann nach Hause fahrt, nehmt Euch von dem Shop im Untergeschoss (Metroeingang) des Gare de l´est ein belegtes Baguette mit – variantenreich und wundervoll. 🙂

    So, das war ein kurzer Einblick. Für solche Tage empfehle ich ein „Paris Visite“ Ticket für die Metro, das lohnt sich und man kann es bei vielen Reiseveranstaltern von Deutschland aus kaufen. Ein Hotel würde ich in der Nähe des Gare du Nord oder Gare de l´est empfehlen. Auch wenn die Gegend nicht schön ist, gibt es durchaus vernünftige günstige Hotels und man hat Dönerbuden und Supermärkte in der Nähe – und kann abends auf dem Heimweg ein belegtes Baguette ohne Umweg mitnehmen wenn man nicht auswärts essen geht (ist abends in Paris recht teuer darum lieber mittags/tagsüber im Teesalon essen).

    Hoffe ich konnte Euch den ein oder anderen guten Tip hinterlassen..und grüßt mir mein Paris. 🙂

    Carpe noctem,

    Andra Noctuam 🙂

  2. Mac 2. Mai 2014 zu 12:08 #

    Ich habe während eines 14 Tage Trips mit Zelt und Rucksack und ohne Plan, ohne Ziel kreuz und quer durch England und Wales sehr freundliche Menschen und entgegen allen Gerüchten sehr leckeres Essen kennengelernt. Und im September sogar Sonne und Sonnenbrand erlebt.

    Mich hat die Freundlichkeit und die Herzlichkeit in Wales beeindruckt. Auf dem Land war es nebenbei einfach traumhaft. Die grünsten und weitläufigsten Hügel ever! Keine Menschenseele weit und breit. Wenn du dann morgens um 4 aufwachst und dein Zelt plötzlich mitten in einer riesigen Schafherde steht ist das schon ein krasses Gefühl. Natur blank!

    Shrewsburys Altstadt ist die schönste Stadt die ich bisher sah. Knapp gefolgt von Marburg, Weinheim und Heidelberg.

    Die Gelassenheit der Waliser (auf dem Land – in großen Städten war ich nicht) fand ich beeindruckend.

    Vorurteile abbauen und einfach mal drauf los. Man denkt gar nicht wie einfach und toll es sein kann.

    Gleiches erlebte ich auf Menorca. Traumhafte Landschaft, freundliche Menschen ohne Malle-Deppen und Hotelburgen.

  3. Maria 2. Mai 2014 zu 15:52 #

    Ich habe fünf Monate im weit entfernten Vietnam gelebt und muss sagen, dass es schon ein ganz schöner Kulturschock für mich war.
    Der Flughafen ist wohl am ehesten mit einem überfüllten Bahnhof in Deutschland von vor 50 Jahren zu vergleichen. Es gibt weder Mac Donalds noch andere „herkömmliche“ Shops, was bedeutet, dass man entweder auf gut Glück mit Hilfe von weniger akkuraten Bilder wahllos etwas bestellte oder doch lieber noch eine halbe Stunde wartet, bis man in die Innenstadt von Hanoi gelangt.
    Es ist laut, stinkt und niemand schert sich um die Verkehrsregeln (ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob es überhaupt welche in Vietnam gibt).
    Die Häuser sind unheimlich schmal (höchstens 3m) aber dafür sehr hoch. Diese Tradition stammt noch aus der Zeit, als man den Preis für ein Haus für die Breite des Gebäudes bezahlen musste.
    Das Wetter war wider Erwarten tiefstes deutsches Novemberwetter bei 95% Luftfeuchtigkeit inklusive Nieselregen von November bis Februar. Im Sommer sind es ca. 30°und aufwärts (auch Nachts!), im Winter frostigen 10°, was bei einer immer noch sehr hohen Luftfeuchtigkeit verdammt kalt sein kann.)
    Der Feinstaubbelastungsgrenzwert für Deutschland ist in Hanoi stets um ein fünffaches überschritten und in Süd Ost Asien ist Hanoi zusammen mit Neu Delhi die meist luftverpestete Stadt.
    Vietnamesen habe ich aber als sehr freundliche Menschen wahrgenommen, obwohl es mangels meiner Vietnamesischkenntnisse (eigentlich unmöglich zu lernen, da sechs verschiedene Tonhöhen) und kaum oder gar keine Englischkenntnisse der Vietnamesen leider nur schwerlich zu längeren Gesprächen kam.
    Alles in allem war ich froh, wieder in Deutschland zu sein (angenehmes Klima und kein gefährlichen Mücken, ich musste nämlich wegen stetig steigenden Fiebers auf Dengel Fieber (übertragen durch die Tigermücke untersucht) werden etc) und deshalb weiß ich Europa jetzt wirklich zu schätzen.

  4. Prinzessin 5. Mai 2014 zu 13:41 #

    Erstmal alles gute zum Geburtstag, schwarzer Planet!

    Bisher bin ich hauptsächlich in Deutschland und umliegenden Ländern gewesen. Vorallem in Dänemark. Tipps kann ich wohl nicht so viele geben.. Wer wirklich baden möchte und Sandstrand liebt, sollte an die Nordsee fahren und die Ostsee meiden.
    Mein liebstes Stück Strand ist in Nörre Lyngby – unweit von Lökken. Steilküste, Gleitschirmflieger, Sand, bekanntes Meer – genau dort habe ich gelernt, Ruhe zu genießen. Alle technischen Geräte können im Haus bleiben, es zählt nur der Wind, der Sand und das Meer. Ich bin selten so ruhig und glücklich, wie in unseren zwei Wochen Dänemark-Urlaub. (Und wenn ihr süßes Zuckerzeug mögt: Bestellt beim Eis mal Guf dazu – nomnomnom.)

    🙂

  5. Shan Dark 6. Mai 2014 zu 22:48 #

    Lieben Dank für Eure Geburtstagswünsche und die interessanten Kommentare!
    Allerdings müssen es gar keine Reisetipps sein, sondern ich hatte ja nach Euren Erfahrungen gefragt, die ihr auf Reisen gemacht habt. Was hat Euch das Reisen gebracht? So wie es Maria in ihrem Fazit („jetzt weiß ich Europa zu schätzen“) und Mac („einfach drauf los – Vorurteile abbauen“) beschrieben haben. Natürlich nehmt ihr auch mit Reisetipps teil, zumal mit solch liebevoll zusammengeschriebenen. Danke dafür. Aber ist gar nicht nötig unbedingt.

  6. Raquel 7. Mai 2014 zu 21:55 #

    Huhu!
    Ich habe auf Reisen – kurz oder lang, nah oder fern – gelernt und schätze es auch sehr, dass Musik die Menschen verbindet und das (Sub)Kultur übergreifend. Das gibt mir Hoffnung!
    Raquel, skaaffines Wesen

  7. TanteElfriede 8. Mai 2014 zu 10:15 #

    Moin lieber schwarzer Planet,
    Reisen tue ich gern. Oft. Und immer denke ich diesmal habe ich mich auf Land, Leute und alle Unwägbarkeiten vorbereitet. Immer? Nein, immer seltener! Denn ich habe gelernt, es geht eh schief. Entweder vergesse ich das Shampoo, was dann zu Hause asulaufsicher in der Tüte liegt, oder den Reiseführer, oder die Ersatzbatterien für die Taschenlampe, die ausgearbeitete Wanderoute, die ausgedruckten Zettel der Dinge die ich sehen wollte. Irgendwas ist immer. Und egal wie sehr ich vorher den Kopf zermartert, wie viele Liste von damals ich gewälzt habe, die neue Reise, das neue Ziel. Eine Überraschung ist vorhanden.

    Gerade weil immer was war. Was fehlte….habe ich etwas gelernt. Gelassenheit. Nachdenken vor dem packen ist sinnvoll, Gelassenheit ist überlebenswichtig.

    Niemals hatte das Vergessene mein sofortiges Ableben zur Folge. Egal wie dramatisch es aussah. Man konnte ohne Leben, überleben oder es Nachkaufen, Improvisieren oder sogar eine viel bessere Umgehung kennenlernen.

    Ist das ein Tipp? Keine Ahnung. Aber ein Blog Beitrag ist es. 50% sind also durch Gelassenheit und Tastendrücken auch hier erreicht.

    In diesem Sinne rufe ich Euch aus der hellen Seite zu….viel Spaß auf der dunklen Seite.

    Eure TanteElfriede

  8. Scyllarus 8. Mai 2014 zu 23:58 #

    Ich möchte ein Erlebnis beitragen, ganz aus der Nähe. Vor einigen Jahren war ich auf Fahrradtour, das Ziel war Basel. Wir sind am Rhein entlang geradelt, und es war eigentlich schon selbstverständlich, einfach so die Seiten wechseln zu können, zwischen Deutschland und Frankreich, ganz nach Lust und Laune. Auf beiden Seiten mit der selben Währung zahlen zu können, scheint nicht mehr der Rede wert … Aber immer wieder stößt man auf den Radwegen, an den Deichen entlang, auf Bunker. Welche Seite sie einst gebaut hat, wo die Grenze gerade gelegen hat, ist meist nur noch zu erahnen. Irgendwann fiel mir dann ein: mein Großvater hat vor langer Zeit, in einer anderen Welt, wie es heute scheint, in seiner Zeit in der Strafkompanie (als Sozialdemokrat und Halbjude ist der wohl nur knapp am KZ vorbeigeschrammt) an der Befestigung im Westen mitgebaut. Ich begann mich bei jedem der verlassenen, verfallenen Bollwerke, an denen wir vorbeikammen zu fragen, ob er hier wohl mitarbeiten musste, und zeitweise war mir fast zu Tränen zumute, in einer seltsamen Mischung aus Sentimentalität und dem Glück, in unserer Zeit leben zu können.
    Es ist das Herz und der neue Geist Europas, den man hier erleben kann. Und trotz Urwäldern und Meeren, die ich besucht habe, wohl ein einprägsamstes Reiseerlebnis.

  9. Shan Dark 10. Mai 2014 zu 17:19 #

    Sehr interessante Erfahrungen und Tipps, die hier zusammengekommen sind – und so lerne ich auch Euch als Leser besser kennen. 😉 DANKE!

    So, jetzt habe ich eben random.org angeworfen, um aus 7 Teilnehmern eine Zufallszahl bekanntzugeben and the winner is… Nr. 1

    ANDRA NOCTUAM – herzlichen Glückwunsch!!!

    Ich wünsche Dir viiiieeel Spaß mit dem schwarzen Paket & sende gruftige Grüße.
    Alle anderen haben nächstes Jahr wieder die Chance auf ein schwarzes Paket. Zum 5. Geburtstag werde ich mir sicher auch etwas Besonderes einfallen lassen.

  10. Andra Noctuam 10. Mai 2014 zu 18:53 #

    Oooooooooooohhhhhh wie toll – ich gewinn sonst nie etwas! *megafreu* Dankeschön 🙂 🙂

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